04 September 2026
Buchvorstellung: Prinzessin Floradora-Verflixt,verwünscht und voll verflucht von Maja Ilisch, erschienen im Arena Verlag Kids
Interview mit Maja Ilisch zu ihrem neuesten Buch Prinzessin Floradora
Grüßt euch ihr Lieben, heute möchte ich euch Maja
Ilisch und ihr neuestes Jugendbuch „Prinzessin Floradora- verflixt, verwünscht
und voll verflucht“ vorstellen.
Ich traf Maja in Kassel persönlich, auf der Verleihung
des Vielfalter Preises, welcher im Literatur Haus Kassel, verliehen wurde. Sie
gewann den Preis mit ihrer Buchidee, welcher eine Veröffentlichung im Arena
Kinderbuch Verlag beinhaltete.
Heute darf ich Maja zu ihrem Weg von der Idee zum Buch
einige Fragen stellen.
Swapnix: Liebe Maja, ich
gratuliere dir noch einmal, zu deinem Gewinn, die Idee klang so außergewöhnlich
und nun bin ich sehr gespannt auf das Buch.
Doch zunächst stelle dich doch bitte erst einmal vor.
Wer bist du, was machst du, wenn du nicht schreibst und schreibst du auch unter
Pseudonym?
Maja: Ich heiße Maja Ilisch,
bin Anfang fünfzig und lebe in der Gegend von Aachen. Die letzten fünfzehn Jahre
über war ich ausschließlich freie Autorin und habe phantastische Literatur für
Kinder und Erwachsene veröffentlicht. Weil es aber doch sehr schwer ist, vom
Schreiben leben zu wollen, bin ich Anfang dieses Jahres in meinen ursprünglichen
Beruf zurückgekehrt und arbeite jetzt als Bibliothekarin in einer kleinen
Stadtbücherei, was mir großen Spaß macht, weil die Aufgaben da so vielseitig
sind. Seitdem bleibt mir natürlich weniger Zeit zum Schreiben, was erstmal eine
große Umstellung für mich war, aber langsam bekomme ich das wieder auf die Reihe.
Und inzwischen kann ich sogar wieder meinen Hobbys nachgehen: Ich mache Musik, male
mit Aquarellfarben und zocke leidenschaftlich am PC oder im Pen’n’Paper-Rollenspiel.
Ein Pseudonym benutze ich nicht, obwohl ich in so vielen
verschiedenen Altersgruppen und Sub-Genres unterwegs bin – das hat sich irgendwie
nie ergeben, und auch wenn ich das nicht kategorisch ausschließen will, bin ich
doch froh, alle meine Bücher unter einem Dach zu haben.
Swapnix: Wie bist du zum
Schreiben gekommen und in welchen Genre und Altersgruppen fühlst du dich
literarisch zu Hause?
Maja: Ich habe
eigentlich schon immer Geschichten erfunden, und als ich dann schreiben gelernt
habe, war es die logische Schlussfolgerung, die auch aufzuschreiben. Nicht,
dass ich damals irgendeine Geschichte fertigbekommen hätte, aber das hat mich
nicht davon abgehalten, ein neues Buch nach dem anderen anzufangen! Erst als
Jugendliche habe ich kürzere Geschichten fertiggestellt, und es hat bis zum Ende
meines Studiums gedauert, bis ich endlich meinen ersten Roman fertigbekommen habe.
Aber geschrieben habe ich eigentlich immer.
Nachdem meine zahlreichen Versuche, Krimis zu schreiben,
krachend daran gescheitert sind, dass ich zwar das perfekte Verbrechen konstruieren,
aber nicht aufklären konnte, bin ich in meinem anderen Lieblingsgerne, der Fantasyliteratur
mit all ihren Facetten, hängengeblieben. Für Erwachsene habe ich Gaslicht-Mysteryromane
geschrieben, die für meine Verhältnisse erstaunlich romantisch ausgefallen
sind, und eine High Fantasy-Trilogie, der leider weder großer Erfolg noch lange
Lebenszeit auf dem Buchmarkt vergönnt waren.
Gerade als da vom Verlag die Nachricht kam, dass die
Reihe vergriffen gemeldet wird, kam postwendend von einem tollen Jugendbuchverlag
die Zusage für mein erstes Kinderbuch, und seitdem habe ich vor allem Bücher für
Menschen ab zehn veröffentlicht. Aber ich habe noch ganz viel in der Schublade,
Bücher für ältere Jugendliche, ausgefallene Phantastik für Erwachsene, bis hin
zu einem epischen Achtbänder, an dem ich seit über 25 Jahren schreibe und
immerhin schon im sechsten Band angekommen bin.
Meine Bücher sind alle ein bisschen besonders, wobei
ich auf die Harte Tour lernen musste, dass wenn eine Lektorin beim Manuskriptprüfen
sagt: „Das ist so ein besonderes Buch!“, das einem Todesurteil gleichkommt und
so viel bedeutet wie „völlig unverkäuflich“. Ich schreibe das trotzdem, weil
ich genau diese Geschichten liebe und ich finde, es ist immer auch ein Plätzchen
für das Besondere da. Da kann ich Anspruch mit meiner persönlichen Schrägheit
kombinieren und mich freuen, wenn die Bücher dann bei Menschen landen, die nach
genau dieser anspruchsvollen Schrägheit gesucht haben. Und dass immer noch Verlage
Bücher von und mit mir machen wollen, lässt mich hoffen.
Swapnix: Worum
geht es in Prinzessin Floradora, was ist das Besondere an dieser
Geschichte und wie kamst du auf die Idee
zu ihr?
Maja: Ursprünglich, so
um 2010 herum, wollte ich meiner Mutter ein Märchen zum Geburtstag schenken,
und habe die Geschichte von der gehörnten Prinzessin angefangen. Und ich hatte
auch durchaus Spaß daran – ich wollte so viele Märchen wie möglich liebevoll durch
den Kakao ziehen und zu etwas ganz Neuem verquirlen. Nur bin ich über die
ersten paar Kapitel nicht hinausgekommen, und das Buch ist über zehn Jahre lang
liegengeblieben. Erst als „Unten“ erschienen ist, mein erstes Kinderbuch, und
ich überlegt habe, was ich als Nachfolger schreiben kann, ist mir wieder mein gehörntes
Märchen in den Sinn gekommen. Ich habe es nochmal neu aufgezogen, weil ich in
der Zwischenzeit so viel dazugelernt hatte, und dann in einem Rutsch runtergeschrieben.
Es geht in dem Buch um die liebreizende Prinzessin
Floradora, der die böse Fee ein Paar Widderhörner angeflucht hat. Eigentlich
ganz praktisch, findet Floradora, zum Beispiel, um eine Tür einzurennen – ihre königlichen
Eltern sehen das aber ganz anders, befinden, dass niemand mehr die entstellte
Tochter zu Gesicht bekommen darf, und schicken sie auf Anraten der guten Fee
bis zum Erreichen des heiratsfähigen Alters, wo sie dann mit der Macht der
Wahren Liebe erlöst werden kann, ins Dunkelwald-Internat, während eine mechanische
Puppe derweil das Winken auf dem Balkon übernehmen soll. Nur ist Floradora da
nicht das einzige verfluchte Königskind, im Gegenteil: Tatsächlich ist die
ganze Schule voll mit verfluchten Kindern. Und als sie mit Hilfe von unerwarteter
Seite aus dem Internat fliehen können, müssen sie sich auch fragen, ob das, was
sie bislang über die gute und die böse Fee alles so gehört haben, überhaupt der
Wahrheit entspricht …
Für die Szenen in dem kalten, grauen Internat habe ich
auf meine eigenen Erfahrungen zurückgegriffen: Ich war 1985 als Kind wegen
meiner Neurodermitis in Kur auf Borkum und habe vieles, das in den Studien über
die Verschickungskinder ans Tageslicht gekommen ist, am eigenen Leib erleben dürfen.
Vor allem, dass mich an meinem zehnten Geburtstag noch nicht mal meine Eltern
anrufen durften, hat mich nachhaltig fertiggemacht. Aber in diesem Buch habe konnte
ich die bitteren Erlebnisse überspitzt und mit einer Prise Humor aufarbeiten, hinreichend
abstrahiert, dass es nicht mehr wehgetan hat, und alles in allem ist das doch
ein verflixt witziger Roman geworden, voller Wortwitz, aber eben auch mit
Tiefgang.
Swapnix: Gibt es eine
Botschaft, welche du mit diesem Buch transportieren möchtest? Und war dieser
dann auch der Grund, weshalb du die Geschichte für den Vielfalter Preis
eingereicht hast?
Maja: Eine Botschaft hat
das Buch tatsächlich – mehrere sogar! Die für mich Wichtigste ist, dass nicht
jeder vermeintliche Fluch auch gebrochen werden muss. Ich bin mit Kinderbuchklassikern
wie „Heidi“ oder „Der geheime Garten“ aufgewachsen, in denen Kinder mit
Behinderungen, so sie denn überhaupt vorkamen, im Verlauf der Handlung geheilt
werden mussten, Gelähmte das Laufen lernen und so. Dass fand ich damals schon dermaßen
verlogen, dass ich schon ganz früh etwas schreiben wollte, in dem jemand mit
Behinderung Hürden überwindet, ohne dabei eine wundersame Heilung zu erfahren,
und am Schluss trotzdem stärker als vorher dasteht. „Prinzessin Floradora“ ist
also nicht die erste Geschichte, in der ich diese Botschaft übermitteln will –
aber die erste, die auch einen Verlag gefunden hat.
Das Lustige mit dem Vielfalter Literaturpreis ist,
dass ich nicht mal wusste, dass ich teilgenommen habe, bis die Shortlist
veröffentlicht wurde. Meine tolle Agentin hat das Buch da eingereicht, ohne mir
Bescheid zu geben, um mich im Zweifelsfall positiv zu überraschen, und hätte
ich nichts gewonnen, wäre ich nicht enttäuscht worden, weil ich nie davon
erfahren hätte. Leider war es nämlich so, dass meine inzwischen langjährige
Kinderbuchlektorin nicht so überzeugt war von dem Buch und lieber etwas anderes
mit mir machen wollte – das ist dann das philosophische Buch „Die vierte Wand“ geworden,
und meine gehörnte Prinzessin landete erst in der Schublade und dann beim Vielfalter.
Dass ich den dann tatsächlich gewonnen habe und
dadurch beim Arena Verlag gelandet bin, habe ich erstmal selbst gar nicht
fassen können. Der Tag in Kassel hat für mich in der Notaufnahme begonnen,
nachdem mein Mann in unserer Unterkunft die Treppe runtergefallen und sich übel
den Fuß verletzt hatte, und ich habe den Tag damit verbracht, von einem emotionalen
Extrem ins nächste zu schwanken. Erst irgendwann am nächsten Tag habe ich das
dann langsam realisieren können. Deswegen habe ich auch auf der Bühne gestanden
wie ein aufgescheuchtes Huhn und am ganzen Körper gezittert vor Aufregung – normalerweise
bin ich eine souveräne Rampensau, aber normalerweise gewinne ich auch keine Literaturpreise.
Swapnix: Dein
Buch wurde wunderschön durch Laura Rosedorfer illustriert, wie kann ich mir die
Zusammenarbeit vorstellen? Wusstest du vorher welche Szenen du illustriert
haben wolltest und wolltest du bestimmte dinge besonders hervorgehoben haben,
auf den Bildern?
Maja: Die Illustrationen hat Laura Rosendorfer im
Alleingang gemacht, nachdem sie vom Verlag beauftragt worden ist, und ich könnte
nicht glücklicher sein damit, wie sie mein Buch umgesetzt hat. Da sind so viele
kleine Details aus meinem Buch umgesetzt worden – ich habe das Cover bekommen
und konnte mich nicht sattsehen daran, und dann habe ich händeringend auf meine
Korrekturfahnen gewartet, wo ich dann erstmals die Innenillustrationen gesehen
habe.
Beim Cover hatte ich einen winzigen Änderungsvorschlag:
Da gibt es eine Szene, in der die Kinder in Mäuse verwandelt werden, und ich
hatte dann angeregt, dass zwei Mäuse auf dem Cover die Farben tauschen, weil
Prinzessin Violola mit dem Rehgeweih Schwarz ist und ich fand, dass dann die dunkelgraue
Maus besser zu ihr passt als die hellgraue. Aber das war alles, den Rest hat
sie komplett in Eigenregie umgesetzt.
Tatsächlich war auch Laura Rosendorfer letztes Jahr beim
Vielfalter dabei – sie war als Illustratorin von „Als Ela das All eroberte“ nominiert
in der Bilderbuch-Kategorie. Und wahrscheinlich bin ich ihr auch auf der Preisverleihung
begegnet, aber an dem Tag war ich dermaßen durch den Wind, und es waren so
viele Leute da, dass ich das nicht mehr so genau sagen kann.
Swapnix: Was
würdest du dir für dein neues Buch wünschen?
Maja: Als allererstes wünsche
ich dem Buch Erfolg. Ich bin niemand, der die gewaltigen Bestseller landet, ich
bin froh, wenn ich meinen Vorschuss einspiele, und mit jedem neuen Buch geht
das Bibbern los, ob es wohl gut genug ankommt.
Gerade bei diesem Buch, mit dem ich Menschen erreichen
und bewegen will, ist mir das nochmal so wichtig. Es geht darum, den Kindern
eine Stimme zu geben und auch um das Thema Identität, das mir persönlich sehr
wichtig ist. Da habe ich, in einer Nebenrolle, die Prinzessin Valisandra, die transgender
ist – ich bin selbst im Trans-Spektrum, und ich wollte eine Figur einbauen, die
einfach so, wie sie ist, akzeptiert wird. Und an der Stelle habe ich jetzt tatsächlich
Angst, dass sich an dieser Figur die Leute hochziehen werden, gerade weil ich
da kein großes Ding draus gemacht habe und Valisandra einfach sie selbst sein
lasse – ihr Problem ist nicht ihr Gender, sondern dass ihr die böse Fee ein paar
Eselsohren angeflucht hat.
Ich hoffe auch, dass Kinder (oder gerne auch
Erwachsene), die selbst von einem vermeintlichen Makel, einer Behinderung oder anderen
Einschränkungen betroffen sind, die Geschichte lesen und sich selbst darin
wiederfinden – vor allem in der Tatsache, dass sie nicht repariert gehören, sondern
so, wie sie sind, Respekt und Anerkennung verdienen.
Swapnix: Abschließend
würde ich dich bitten, ein paar Worte zur aktuellen Lage auf dem Buchmarkt zu
sagen. Was sind Kritikpunkte, was läuft deiner Meinung nach Gut und was würdest
du dir für die Zukunft wünschen?
Maja:
Ich habe das Gefühl, wir befinden uns da gerade an
einem Kipppunkt und sind schon dabei, in die falsche Richtung abzurutschen. Da
kommt gerade so viel zusammen – angefangen mit KI-Slop, der insbesondere im
Kinderbuch den Markt flutet und, das ist das eigentlich Erschreckende, auch
gekauft wird. Ich nutze kaum noch soziale Medien, weil meine Timeline mit
entsprechenden Buchanzeigen zugemüllt wird und ich das wirklich nicht mehr sehen
mag – lieb- und lebloser Dreck mit austauschbaren Titeln und Covern, für den, neben
zahlreichen anderen, auch meine eigenen Bücher piratisiert und ausgeschlachtet worden
sind.
Ein weiterer Trend, den ich im Jugendbuch gerade in
der Stadtbücherei sehr deutlich sehe, ist, dass sich das, was gelesen wird, zunehmend
auf eine Handvoll endlose Reihen konzentriert. Das sind nicht per se schlechte
Bücher, da ist gutes wie weniger Gutes dabei, aber wer versucht, eine Geschichte
in einem oder zwei Bänden zu erzählen, hat es zunehmend schwerer, dafür einen
Markt zu finden. Die Verlage pushen ihre Reihen natürlich entsprechend, sie wären
wahrscheinlich blöd wenn nicht, und damit können sie es sich leisten, dann auch
Bücher wie meine zu machen – aber wenn selbst in der Bücherei, wo die Kinder
keiner Werbung ausgesetzt sind und die volle Auswahl haben, gefühlt neunzig
Prozent der Ausleihen auf die immergleichen Reihen entfallen, dann sehe ich
doch ein bisschen schwarz für die Zukunft der literarischen Vielfalt auf dem Buchmarkt.
Natürlich, eine Reihe verspricht Sicherheit: Man muss
sich nicht auf neue Figuren oder Geschichten einlassen, sondern bekommt genau
das, womit man rechnet. Und ich sehe da bei den Kindern ein gesteigertes
Bedürfnis nach Sicherheit in einer Welt, die vor ihren Augen auseinander bricht,
und dann kann ich verstehen, warum diese Reihen so erfolgreich sind. Aber
persönlich wünsche ich mir auf Seiten der Leser:innen ein bisschen mehr
Wagemut, auch mal über den Tellerrand zu blicken und, es kann ja ruhig
innerhalb des Lieblingsgenres sein, auch mal was anderes zu lesen. Denn wenn
sich wirklich nur noch die Reihentitel verkaufen, werden die Verlage da früher
oder später ihre Konsequenzen draus ziehen.
Wenn ich die Wahl habe, entweder gar nichts mehr zu veröffentlichen
oder auf Jahre nur noch Floradora-Bände zu schreiben … Ich liebe mein Märchen,
ich will gern eine Fortsetzung dazu schreiben oder vielleicht auch zwei, aber
ich habe noch so viele andere Geschichten, die ich erzählen will, und nur so-und-so-viel
Zeit, das zu tun, gerade weil ich nebenbei auch noch Geld verdienen muss. Insofern
ist das eine Entwicklung, die ich mit großer Sorge sehe.
Dass dazu auch noch die Lesefähigkeit der Kinder
stetig nachlässt, dass der aktuellen IGLU-Studie zufolge jedes vierte Kind beim
Ende der Grundschule nicht sinnentnehmend lesen kann, ist noch so ein
besorgniserregender Aspekt. Das ist einer der Punkte, an denen ich gerade in
meiner Arbeit als Bibliothekarin arbeite: Leseförderung, Medienkompetenz, Freude
an Geschichten zurückbringen … Da wird zurzeit viel versucht, in Schulen und
bei den außerschulischen Einrichtungen wie Bibliotheken, aber viele Eltern ziehen
da einfach nicht mit, lesen selbst ihren Kindergartenkindern nicht mehr vor, und
es fühlt sich ein bisschen an, als würde man gegen Windmühlen rennen.
Also, viele offene Baustellen, viele erschreckende
Trends – wir werden sehen, wo uns das hinführt, und wo ich selbst in ein paar
Jahren beruflich stehen werde.
Swapnix: Liebe
Maja, ich danke dir sehr herzlich für diesen spannenden Einblick in dein
Schreiben und die Entstehung deines neuesten Buches! Möge Floradora und ihre
Bande viele Lesende begeistern!
Maja: Ich habe zu
danken! Ich folge deinem Blog jetzt seit so vielen Jahren, mit dem Interview
geht ein echter Herzenswunsch in Erfüllung. Danke für dein Engagement – per Blog,
Social Media, und natürlich auch in der Bücherei!
#Buchvorstellung
#Buchrelease
#Vielfalterpreis
(Quelle Fotos: @sabrinakriwo )
25 Juni 2025
Rezension zu Lichterloh- Stadt unter Ruß, von Sarah M. Kemper aus dem Magellan Verlag
(Quelle Cover: Amazon)
05 Juni 2025
Buchvorstellung Hannes und Greta von Monika Augustin anhand Klappentext und Cover
Manche Geschichten überdauern Jahrhunderte. Sie bergen vergangene Wahrheiten, spiegeln die Gegenwart und gestatten uns einen Blick in die Zukunft. Sie berichten vom ewigen Streit zwischen Gut und Böse. Dies ist eine solche Geschichte. Neu erzählt, so wie sie sich in unserer modernen Welt zutragen könnte.
Nach dem Tod ihrer Mutter gerät das Leben der Geschwister Hannes und Greta aus den Fugen. Der trauernde Vater stößt seine Kinder immer weiter von sich, bis die beiden es nicht mehr aushalten und von zuhause fortlaufen.
Doch das Leben auf der Straße folgt eigenen Regeln. Wer sie nicht kennt, verirrt
sich. Und wer dem Falschen vertraut, wird verschlungen.
#LegendsRemastered #HannesUndGreta #Märchenliebe #Märchenadaption #BrüderGrimm #HänselUndGretel #Jugendbuch #Jugendbuchtipp #Jugendbuchempfehlung #buchreleaseBuchrelease
(Quelle Cover und Klappentext: Monika Augustin)
03 Oktober 2024
Buchvorstellung Splitterkristall- Die Schattenchroniken Band 1
Nach dem ich euch den Autor @michael_sv_preis durch das Interview so
ausführlich vorgestellt habe, möchte ich euch natürlich den Serienautakt der
Schattenchronik: Splitterkristal Band 1 nicht vorenthalten.
Er erreichte mich letzte Woche als signiertes Rezensionsexemplar, herzlicen
Dank an dieser Stelle dafür!
Da ich aber natütlich noch nicht dazu gekommen bin, das Buch zu lesen, gibt
es hier erst einmal den Klappentext für euch.
Darum geht es:
Die fünfzehnjährige Mira ist entsetzt: Ihre Mutter hat kurzerhand
entschieden, sie auf ein abgelegenes Internat zu schicken. Zwar ist das
Verhältnis zu ihrer Mutter seit Jahren angespannt, doch die strengen Regeln und
das Leben abseits der Stadt passen einem Freigeist wie Mira überhaupt nicht!
Wen wundert es also, dass sie von Beginn an als eigenbrötlerische
Unruhestifterin wahrgenommen wird? Als sie jedoch ein geheimnisvolles Leuchten
in einem verlassenen Haus entdeckt, weckt dies ihre Neugier. Was verbirgt sich
hinter dem rätselhaften Licht? Einen Blick zu riskieren, kann doch sicherlich
nicht schaden …
Das tolle ist, dass ihr auf der Seite Splitterkristall.de unheimlich viele
Infos rund um das Buch, die Charaktere und die Welt finden könnt. Auch eine
Leseprobe und 2 Wallpapers könnt ihr euch herunterladen! Es macht unheimlich
Spaß auf der Seite zu stöbern und sich die tollen von Anastassia Schitz -
Künstlername @cottonyart gestallteten
Illustrationen anzusehen!
#Autorenvorstellung
#Bookrelease
#Buchvorstellung
#Splitterkristall
#DieSchattenchroniken
Nach dem ich euch den Autor @michael_sv_preis durch das Interview so
ausführlich vorgestellt habe, möchte ich euch natürlich den Serienautakt der
Schattenchronik: Splitterkristal Band 1 nicht vorenthalten.
Er erreichte mich letzte Woche als signiertes Rezensionsexemplar, herzlicen
Dank an dieser Stelle dafür!
Da ich aber natütlich noch nicht dazu gekommen bin, das Buch zu lesen, gibt
es hier erst einmal den Klappentext für euch.
Darum geht es:
Die fünfzehnjährige Mira ist entsetzt: Ihre Mutter hat kurzerhand
entschieden, sie auf ein abgelegenes Internat zu schicken. Zwar ist das
Verhältnis zu ihrer Mutter seit Jahren angespannt, doch die strengen Regeln und
das Leben abseits der Stadt passen einem Freigeist wie Mira überhaupt nicht!
Wen wundert es also, dass sie von Beginn an als eigenbrötlerische
Unruhestifterin wahrgenommen wird? Als sie jedoch ein geheimnisvolles Leuchten
in einem verlassenen Haus entdeckt, weckt dies ihre Neugier. Was verbirgt sich
hinter dem rätselhaften Licht? Einen Blick zu riskieren, kann doch sicherlich
nicht schaden …
Das tolle ist, dass ihr auf der Seite Splitterkristall.de unheimlich viele
Infos rund um das Buch, die Charaktere und die Welt finden könnt. Auch eine
Leseprobe und 2 Wallpapers könnt ihr euch herunterladen! Es macht unheimlich
Spaß auf der Seite zu stöbern und sich die tollen von Anastassia Schitz -
Künstlername @cottonyart gestallteten
Illustrationen anzusehen!
#Autorenvorstellung
#Bookrelease
#Buchvorstellung
#Splitterkristall
#DieSchattenchroniken
Interview mit Michael S. V. Preis - Splitterkristall
Interview mit Michael S.V. Preis – Splitterkristall
Grüßt euch, ihr Lieben! Heute
möchte ich euch Michael S.V. Preis und den Auftakt seiner neuen Fantasy-Serie Splitterkristall – Die Schattenchroniken vorstellen!
Lieber Michael, ich freue mich, dass du dir Zeit für meine Fragen nimmst! Stell
dich doch bitte mal vor: Wer bist du – und wenn ja, wie viele? 😉
Michael: Hallo liebe Sabrina, sehr gerne, und ich
danke dir für die Möglichkeit, mich und mein neuestes Werk vorstellen zu dürfen.
Ich bin durch und durch Familienmensch, gebürtiger Rheinländer und wohne mit
meinen zwei Kindern und meiner Frau Mitten im Grünen, an der Grenze zwischen
Solingen und Wuppertal. Zusammen mit Katzen, Hasen, Schildkröten und Fischen.
Nur das Pferd, das muss leider extern übernachten. 😉
Swapnix: Wie bist du zum Schreiben gekommen, und was hast du bereits alles veröffentlicht?
Michael: Zunächst war ich schon immer ein kreativer
Kopf. Ich habe bereits früh begonnen, mir Spiele und Geschichten für meine
Freunde und mich auszudenken. Meine Ausbildung und mein späterer Beruf lagen
dann auch im kreativen Bereich, und 2007 gründete ich meine eigene
Grafikagentur.
Das Schreiben schlich sich dabei immer mehr in mein Leben. Es begann mit
Kurzgeschichten und entwickelte sich zu dem Wunsch, aus vielen losen Ideen
zusammenhängende, längere Geschichten zu formen. So habe ich 2012 meinen ersten
Roman veröffentlicht – nach sechs Jahren Schreibarbeit – eine High-Fantasy-Saga
für ein erwachsenes Publikum. Parallel entwickelten sich die Ideen für meine
neue Reihe: Splitterkristall.
Das Schöne daran ist, dass sie keine spezielle Altersgruppe ins Visier nimmt.
Obwohl sie als Jugendbuch konzipiert ist und sich somit sehr gut für jüngere
Leser ab 10 Jahren eignet, ist sie auch perfekt für erwachsene Leser. Ich lege
großen Wert auf einen gewissen Realismus in der Fantasy – und eine Prise
Düsteres darf auch nicht fehlen.
Swapnix: Heute feiert Splitterkristall seinen Release. Worum geht es darin, und wie viele Bände hast du für die Reihe geplant?
Michael: Ich bin bereits sehr aufgeregt, wie der
Titel bei meinen Lesern ankommen wird, und freue mich wahnsinnig auf die ersten
Reaktionen. Splitterkristall
– Die Schattenchroniken Band 1 handelt von der 15-jährigen Mira, deren Leben sich nach einem
großen Streit mit ihrer Mutter drastisch ändert. Ihre Mutter hat über Miras
Kopf hinweg entschieden, sie in ein Internat zu schicken. Dort gerät Mira
schnell mit den strengen Regeln in Konflikt, da sie ein sehr eigenständiger und
freiheitsliebender Mensch ist. Doch natürlich endet die Geschichte hier nicht,
sondern stellt nur die Weichen für ein viel größeres Abenteuer, in dessen
Mittelpunkt der namensgebende Splitterkristall steht. Geplant sind aktuell
mindestens fünf Bände, die in regelmäßigen Abständen erscheinen.
Swapnix: Bist du eher der Plotter oder schreibst du aus dem Bauch heraus?
Michael: Wie in vielen Dingen wähle ich gerne den
Mittelweg. Ich ordne mich immer zwischen „super durchstrukturiert“ und
„kreatives Chaos“ ein. So ist es auch beim Schreiben. Ich nehme mir gerne die
Zeit, meinen Charakteren Hintergrundgeschichten zu geben, Klassenlisten und
Stundenpläne auszuarbeiten und die Geschichte stichpunktartig zu plotten. Aber
genauso liebe ich den Schreibprozess, der einen mitreißt und ganz neue Ideen
zutage fördert, die man vorher nicht hätte planen können. Das ist auch etwas,
was mich am Schreiben so sehr fasziniert: das Eigenleben, das die Charaktere
entwickeln, beinahe so, als würden sie zum Leben erwachen und selbst das
Handeln übernehmen.
Swapnix: Was führt mich gleich zur nächsten Frage: Wie viele Folgebände hast du bereits geschrieben?
Michael: Der zweite Teil ist bereits fertig
geschrieben und geht in Kürze ins Lektorat. Wir planen, neue Serienteile
mindestens einmal im Jahr zu veröffentlichen. Wie bereits erwähnt, sind aktuell
mindestens fünf Teile geplant, um die Geschichte der Schattenchroniken zu erzählen – aber ich habe noch viele
Ideen für weitere Erzählungen in der Welt von Splitterkristall. Da kommt also noch einiges auf euch zu in den nächsten
Jahren.
Und wer sich die Wartezeit zwischen den Bänden verkürzen will: Wie schon zum
Release-Countdown plane ich, weitere Kurzgeschichten rund um die Bücher in
regelmäßigen Abständen kostenlos auf den Social-Media-Kanälen und unserer
Webseite www.splitterkristall.de zu veröffentlichen.
Swapnix: Kannst du uns ein bisschen mehr über das Setting der Reihe erzählen?
Michael: Die Welt von Splitterkristall ist für mich eine Mischung aus Märchen und
düsterer Fantasy. Sie ist magisch und beheimatet allerlei skurrile und leicht
überzeichnete Wesen. Aber – und das ist mir ganz wichtig – diese sind niemals
albern oder unglaubwürdig. Etwas, das mir bei dieser Buchreihe so großen Spaß
bereitet, ist das Überschreiten von Grenzen. Die Welt, die sich für Mira
öffnet, hat quasi keine.
Swapnix: Was hat dich zum Aufbau deiner Welt inspiriert?
Michael: Das sind ganz klar Geschichten wie Alice im Wunderland, Pans Labyrinth, Der dunkle
Kristall oder Die unendliche Geschichte. Ich liebe diese Art des Weltenaufbaus.
Wie bereits erwähnt, ermöglicht das Setting, Grenzen zu überschreiten und
trotzdem eine ernste Grundnote beizubehalten.
Swapnix: Haben wir in diesem Jahr noch die Möglichkeit, dich irgendwo lesen zu sehen oder auf einer Messe zu treffen?
Michael: Tatsächlich könnt ihr mich bereits morgen
ab 19:30 Uhr in der wunderschönen Buchhandlung „Bücher Beckmann“ in Werne
treffen. Dort findet die Premierenlesung zu Splitterkristall statt. Der nächste Termin ist dann im
November, genauer gesagt am 9. November in Münster. Dort werde ich ab 14 Uhr
für eine Stunde auf der Comic- und Manga-Convention Bücher signieren und
anschließend findet ab 16:30 Uhr eine Lesung in der Stadtbücherei Münster
statt. Derzeit ist der Verlag noch in der Planung für weitere Termine. Diese
werden dann zeitnah auf den Social-Media-Kanälen und auf der Webseite zu finden
sein.
Swapnix: Zum Schluss noch etwas Ungewöhnliches: Wie ich gesehen habe, stehst du aktuell im Tonstudio. Was hat das zu bedeuten?
Michael: Gemeinsam mit dem Verlag habe ich mir
selbst einen Traum erfüllt und lese aktuell mein eigenes Hörbuch ein. Ich weiß,
dass sich sicher der ein oder andere die Hände über dem Kopf zusammenschlägt
und sich fragt, warum ich das nicht einem Profi überlasse. Aber ich habe mir
das wirklich lange und gut überlegt. Ich lese schon immer gerne und viel – und
das mit absoluter Hingabe und Freude. Darum habe ich Anfang des Jahres
begonnen, ein intensives und hartes Training mit einem persönlichen Hörbuch-Coach
zu absolvieren. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass ich das Ganze doch etwas
unterschätzt habe, denn es waren wirklich anstrengende Monate und ich musste
vieles „neu“ lernen. Aber wenn ich meinem Coach (einem erfahrenen Sprecher)
glauben darf, lässt sich das Ergebnis sehr gut „hören“. Insofern – auch hier
bin ich sehr auf das erste Feedback gespannt.
Swapnix: Lieber Michael, ich danke dir für dieses spannende Gespräch und wünsche dir viele begeisterte Lesende und Hörende!
Michael: Liebe Sabrina, ich danke dir für deine Fragen. Vielleicht sprechen wir uns im nächsten Jahr zum zweiten Band wieder. Ich würde mich freuen.




