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11 September 2026

Interview mit Fabiano Docimo zu seinem Debüt SeizouH: Das Urteil der Runen


 



Grüßt euch ihr Lieben, heute möchte ich euch Famoe und seinen Debütroman vorstellen, welchen er Anfang Juli veröffentlicht hat.
Ich hatte das Glück, ihm einige Fragen zu seinem Schreiben und seinem Debüt stellen zu dürfen.
Swapnix: Hallo Fabiano, schön dass du Zeit für mich und meine Fragen gefunden hast! Bitte stell dich meinen LeserInnen einmal vor. Wer bist du, was machst du wenn du nicht schreibst?
Fabiano: Hallo und erst einmal vielen Dank für die Einladung zum Interview. Ich bin Fabiano Docimo, manche kennen mich vielleicht auch unter meinem Künstlernamen Famoe. Kreativität begleitet mich schon seit vielen Jahren. Wenn ich nicht gerade schreibe, arbeite ich meistens an anderen kreativen Projekten, vor allem in den Bereichen Musik, Comics und Film. Ich mag es generell, Ideen zu entwickeln und daraus etwas Eigenes entstehen zu lassen.
Swapnix: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Was hat dich dazu inspiriert einen Roman zu schreiben?
Fabiano: Das ist tatsächlich eine gute Frage, denn im Grunde schreibe ich schon seit mehr als 20 Jahren nur lange Zeit keine Romane. Angefangen hat es mit Songtexten, später kamen unter anderem Skripte für Videos und Dokumentationen dazu. Besonders fasziniert mich dabei der Entwicklungsprozess. Am Anfang steht lediglich eine Idee oder Vision und irgendwann entsteht daraus etwas, das vorher noch gar nicht existiert hat.
Der entscheidende Impuls für einen Roman kam allerdings von meinem guten Freund und Schriftsteller Lorenzo Francone. Ich glaube, er hat etwas in mir gesehen, das ich selbst lange überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Geschichten nicht nur innerhalb weniger Minuten eines Songs zu erzählen, sondern ihnen viel mehr Raum zu geben.
Bei Musik hatte ich häufig das Gefühl, dass drei oder fünf Minuten eigentlich viel zu wenig sind für all das, was ich erzählen möchte. Als ich dann einfach angefangen habe, eine Geschichte zu schreiben, wurde sie immer größer. Neue Figuren entstanden, die Welt entwickelte sich weiter und plötzlich kamen immer mehr Ideen hinzu. Einige Monate später war aus diesem spontanen Anfang tatsächlich ein kompletter Roman geworden.
Swapnix: Worum geht es in deinem Debütroman, wie entstand der Weltenbau und weshalb wurde es ein asiatisch anmutendes Setting?
Fabiano: Ich bin schon lange von verschiedenen Bereichen asiatischer Kultur und Popkultur fasziniert, von Kampfkunst und Anime bis hin zu japanischen Videospielen wie Final Fantasy. Gleichzeitig schaue ich Filme sehr analytisch. Mich interessiert nicht nur, was eine Figur tut, sondern warum sie es tut, wie sie sich verhält und wie sich ihre Persönlichkeit im Laufe einer Geschichte verändert.
Aus all diesen Einflüssen wollte ich mit Seizouh etwas erschaffen, das zwar gewisse Inspirationen erkennen lässt, aber trotzdem eine eigene Identität besitzt.
Mir war außerdem wichtig, die Geschichte nicht sofort mit Action und großen Höhepunkten zu überladen. Darüber gab es während der Entstehung durchaus unterschiedliche Meinungen. Gerade bei einem Debüt könnte man natürlich versuchen, den Leser auf den ersten Seiten mit möglichst vielen Ereignissen festzuhalten. Ich wollte bewusst einen anderen Weg gehen.
Die Leser sollen Zeit bekommen, die Welt und ihre Figuren kennenzulernen und gemeinsam mit ihnen zu wachsen. Die Geschichte soll sich Stück für Stück entfalten und kontinuierlich steigern, anstatt ihr Pulver direkt am Anfang zu verschießen.
Ich bin außerdem ein sehr visueller Mensch. Wenn ich schreibe, sehe ich viele Szenen beinahe wie einen Film vor mir. Ich denke, das merkt man auch an der Art, wie manche Orte, Kämpfe oder Situationen im Roman beschrieben sind.
Swapnix: Gibt es eine Botschaft, die du mit deinem Roman transportieren möchtest und für wen ist das Buch geschrieben?
Fabiano: Eine zentrale Idee von Seizouh ist für mich, dass wir häufig erst dann erfahren, wer wir wirklich sind, wenn wir uns in Situationen befinden, denen wir nicht einfach ausweichen können.
Wir wissen nicht immer, wozu ein Mensch fähig ist, was in ihm steckt oder welchen Weg er einmal einschlagen wird. Manche Seiten eines Menschen zeigen sich erst dann, wenn er gezwungen ist, eine Entscheidung zu treffen und zu handeln.
Deshalb spielen neben der eigentlichen Fantasygeschichte auch Lebenserfahrung, Entscheidungen, Verantwortung und eine gewisse Form von Weisheit eine wichtige Rolle. Gerade in den ruhigeren und tiefgründigeren Gesprächen wollte ich Gedanken unterbringen, die trotz einer vollkommen fiktiven Welt einen Bezug zu unserem eigenen Leben haben können. Mir war wichtig, dass sich die Figuren menschlich und ihre Entscheidungen nachvollziehbar anfühlen.
Wer Geschichten wie Avatar - Der Herr der Elemente, Final Fantasy oder Der Herr der Ringe mag und Freude an Fantasywelten, Charakterentwicklung und einer Geschichte hat, die sich zunehmend entfaltet, dürfte sich in Seizouh ziemlich schnell zu Hause fühlen.
Swapnix: Welche Figur ist für dich die Wichtigste in deiner Geschichte und warum?
Fabiano: Als ich mit der Charakterentwicklung begonnen habe, war für mich völlig klar, dass Seizouh der Mittelpunkt sein würde. Je weiter ich geschrieben habe und je mehr Dialoge zwischen Seizouh und Pelbar entstanden sind, desto stärker hat sich allerdings Pelbar für mich entwickelt.
Irgendwann wurde er zu einer Figur, die ich selbst unglaublich interessant fand. Er besitzt Eigenschaften, die man sich vielleicht von einem Mentor oder sogar von einem Wegbegleiter im eigenen Leben wünschen würde. Seine Art, Dinge zu betrachten und Seizouh Orientierung zu geben, hat mich während des Schreibens selbst immer stärker fasziniert.
Dabei musste ich an etwas denken, das Lorenzo einmal zu mir gesagt hatte: Wenn man Geschichten entwickelt, entstehen während des Schreibens Dinge, die man vorher überhaupt nicht geplant hatte und die einen selbst überraschen.
Pelbar war für mich genau so ein Moment. Ich hatte seine Bedeutung am Anfang in dieser Form überhaupt nicht vorgesehen. Die Figur hat sich während des Schreibens entwickelt und genau das war für mich als neuer Romanautor eine der spannendsten Erfahrungen überhaupt.
Swapnix: Wieviel Bände hast du geplant und wann wird voraussichtlich der nächste erscheinen?
Fabiano: Als ich begonnen habe, die Welt, ihre Geschichte und das Magiesystem auszuarbeiten, wurde mir relativ schnell klar, dass Seizouh wesentlich größer werden kann als nur ein einzelner Roman. Die Welt hat mittlerweile ein solches Ausmaß angenommen, dass ich Seizouh sogar als eigene Marke beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet habe.
Für die Kerngeschichte arbeite ich momentan mit einer Planung über ungefähr fünf Jahre. Mein Ziel wären zwei Bände pro Jahr. Ich möchte mich dabei aber nicht selbst unter Druck setzen. Wenn das Leben dazwischenkommt oder ein Buch mehr Zeit benötigt, bekommt es diese Zeit. Qualität ist mir wichtiger als ein starrer Veröffentlichungskalender.
Band 2 ist aktuell für den 21. Dezember 2026 geplant und kann bereits als E-Book vorbestellt werden. Band 1 habe ich zusätzlich über Kindle Unlimited verfügbar gemacht, um neuen Leserinnen und Lesern den Einstieg in die Welt von Seizouh möglichst einfach zu machen.
Swapnix: Wirst du auf Lesereise gehen, falls ja, wo können wir dich treffen?
Fabiano: Eine klassische Lesereise ist aktuell noch nicht geplant. Ich überlege allerdings, dieses Jahr bei einer Buchveranstaltung in Stuttgart dabei zu sein.
Größere Messeauftritte möchte ich wahrscheinlich dann intensiver angehen, wenn zwei oder drei Bücher der Reihe veröffentlicht sind. Dann gibt es für Leser einfach schon wesentlich mehr von der Welt zu entdecken und für mich entsprechend mehr zu präsentieren.
Bis dahin findet man mich vor allem über die sozialen Medien und auf Buchplattformen wie LovelyBooks. Dort freue ich mich natürlich immer über den direkten Austausch mit Leserinnen und Lesern.
Swapnix: Vielen Dank, Fabiano, dass ich dir Fragen zu dir und deinem Schreiben stellen konnte! Ich wünsche deinen Büchern viele begeisterte LeserInnen!

Hier könnt ihr euch mal auf Fabianos Homepage umschauen: https://fabianodocimo.com/


#SeizouhDasUrteilderRunen
Foto: Weidmann Fotografie

17 Juli 2026

Interview mit Niels-Johannes Günther zu Implex World


 



Grüßt euch ihr Lieben, heute habe ich Niels-Johannes Günther zu Gast. Er hat vor Kurzem im Self-Publishing „Implex World“, einen dystopischen Thriller, veröffentlicht. Heute darf ich ihm dazu einige Fragen stellen.

 

Swapnix: Hallo Niels-Johannes, wie hättest du es gern? Doppelnamen oder nur Niels? Schön, dass du da bist, bitte stell dich doch den Lesenden vor. Wer bist du und wie viele und was machst du, wenn du nicht schreibst?

Niels: Niels reicht völlig :-) Ich bin ein Schriftsteller aus Stuttgart. Es fasziniert mich einfach, über die Welt und Themen, die mich bewegen, nachzudenken und sie dann in packende Geschichten zu verwandeln.

Wenn ich nicht schreibe, bin ich gerne in der Natur, treffe mich mit Freunden oder der Familie, verreise, lese oder schaue Filme.

 

Swapnix: Seit wann schreibst du, in welchem Genre und für wen?

Niels: Ich schreibe seit der dritten Klasse, mit anfänglich eher kläglichen Schreibversuchen. Es gibt von mir den Gedichtband „Worte herzgemacht“ und einen Kinder-/Jugendroman „Die Schatzfänger“. Beide im Verlag edition federleicht erschienen. Im Mai 2026 ist mein erster Roman für Erwachsene erschienen: „Implex World“. Darin nehme ich die Lesenden mit auf die Erde im Jahr 2088 und eine actionreiche Suche, beziehungsweise Flucht vor dem Staat.

 

Swapnix: Wie kam die Erweiterung deines Schreibens hin zu einem dystopischen Thriller zu Stande? Was hat dich dazu inspiriert?

Niels: Implex World ist ein Kind der Corona-Zeit. Etwas Düsteres schien mir in der Zeit passend. Doch es ist dort ab und zu auch sehr ausschweifende Lebensfreude vorhanden, etwas, was uns allen in der Quarantäne ja nicht vergönnt war. Die Geschichte geht aber auf eine Idee zurück, die schon 20 Jahre zurückliegt und an der ich immer mal wieder vorbereitend geschrieben hatte (erst als ein originäres Drehbuch). Der Roman Implex World ist ein Scifi-Action-Thriller. Man kann ihn auch als Cyberpunk bezeichnen. Für mich ist es aber einfach die Geschichte des Kleinkriminellen John, der sich Nacht für Nacht Cybergames ins Gehirn reinlädt und aufwachen muss. Er hat noch nie gelebt und muss überhaupt erstmal ins echte Leben reinfinden. Die weibliche

Hauptfigur ist die toughe Kenianerin Bahiya, die der Sklaverei ihrer Kindheit entkommen ist und nun als Illegale und Terroristin in der United World lebt. Sie hat in ihrem Leben noch nie geliebt. Was ist ein Leben ohne die Liebe?

Wie kam ich zu dem Genre? Ich mag einfach Sciencefiction: Star Wars, Star Trek, all die vielen Scifi-Filme: Klassiker wie „Metropolis“, „1984“ und so weiter, oder moderne Filme wie „Matrix“ oder „Inception“… Das ist einfach mein Genre. Ich wollte schon seit meiner Kindheit einmal selbst Sciencefiction schreiben.

 

Swapnix: Worum geht es grob in „Implex World“ und gibt es etwas, was du mit diesem Buch transportieren möchtest (worauf du aufmerksam machen willst)?

Niels: Nachdem Johns Implex ausgefallen ist (das ist ein Implantat am Kopf, mit dem jeder Mensch sich Cybergames direkt ins Gehirn reinladen kann), beginnt er die heile Welt, in der er lebt, zu hinterfragen. Eher zufällig stößt er auf die Terroristin Bahiya und sie müssen notgedrungen gemeinsame Sache machen. Sie suchen die ominöse Widerstandsbewegung, die sich irgendwo in den verseuchten Südterritorien versteckt halten soll. Dabei werden sie gnadenlos gejagt von Raimond, dem Geheimdienst-Chef, dem jedes Mittel recht ist, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Außerdem gibt es da noch Salvador Cerúca, den Schöpfer des Implexes, ein mächtiger Tech-Mogul, der seine ganz eigenen großen Pläne für die Welt hat… Und dann geht die Handlung erst richtig los.

Ich möchte mit dem Buch auf zahlreiche aktuelle Themen aufmerksam machen: Mächtige Tech-Konzerne: Wie sehr beherrschen sie uns? Der Überwachungs-Staat, in den auch heutige Demokratien abzudriften drohen. Das globale Nord-Süd-Gefälle, (auch) durch die europäische Kolonialzeit. Ganz besonders aber die weltweite Sklaverei, die heute immer noch existiert.

 

Swapnix: Warst du dir während deiner Recherchen im Klaren darüber, dass es noch immer, auch hier, Menschen gibt, die ein Sklaven-Dasein fristen? Und könntest du ein Beispiel dafür geben?

Niels: Ja. Kevin Bales hat heutige Sklaverei schon im Jahr 2001 für die UN untersucht und es als Buch „Die neue Sklaverei“ veröffentlicht. Ich habe das für meine Recherche vor dem Schreiben (2020) gelesen. Er gibt dabei so grausame, reale Beispiele: Ein Mädchen (12 oder 14 Jahre), das in Thailand von seinen eigenen Eltern in ein Bordell verkauft wird, aus großer finanzieller Not heraus, und das Nacht für Nacht bis zu 20 oder gar 30 Männern für Sex zur Verfügung stehen muss…

Männer, die tief im Regenwald in Brasilien an mehrere Hundert Grad heißen Hochöfen Tag für Tag aus Holz Kohle herstellen müssen, als Zwangsarbeiter. Kohle, die wir hier kaufen, um unseren Grill anzuschmeißen.

Mauretanien, in dem die Sklaverei völlig offen gelebt wird: Sklavenhalter, die mit ihren Sklavinnen einfach so auf der Straße laufen. Die Versklavten sind dort zu 90 % Frauen und Kinder. Der Global Slavery Index spricht von 150 000 Sklaven dort, Menschrechts-Organisationen von fast einer Million.

Das Schlimme ist, das wir die Augen vor der modernen Sklaverei verschließen und sie (in unseren Köpfen) für „beendet“ erklärt haben (nach dem Altertum oder dem transatlantischen Sklavenhandel). Fakt ist, Sklaverei ist heute Realität für 50 Millionen Menschen auf der Erde: Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Leibeigenschaft, Zwangsehe… Das ist mehr als jemals in der Menschheitsgeschichte!

 

Swapnix: Wo gibt es heute aktuell denn die meisten versklavten Menschen, in welchen Ländern?

Niels: Die meisten Sklavinnen und Sklaven gibt es heute in Nordkorea, neben Mauretanien in Eritrea, doch auch in vielen Ländern des Mittleren Ostens (dort gibt es die höchste Sklaven-Dichte pro Bevölkerung), doch auch Länder, die man nicht damit verbindet: die Türkei (1,3 Mio. Sklaven laut ILO) oder Russland (1,8 Mio.), außerdem Tadschikistan und Afghanistan. Hinzukommen die großen Schwellenländer wie China (geschätzt 5 Mio.) und Indien (11 Mio.).

Doch auch in Europa, in den USA, schlicht in allen Ländern der Erde, gibt es Fälle von Sklaverei. Und: Gerade hier im wohlhabenden Westen kaufen wir Produkte (Kaffee, Schokolade, Kleidung usw.), die auch von Sklaven produziert werden. Als Konsumenten haben wir eine Mitverantwortung.

Und besonders erschreckend ist, dass nach ILO die Zahl der weltweit versklavten Menschen von 2016 bis 2021 (in nur 5 Jahren) um 10 Millionen Menschen gestiegen ist!

Es ist wichtig, dass wir uns der Sklaverei wieder bewusst sind, dass wir uns informieren, vernetzen und über Menschenrechtsorganisationen engagieren.

 

Swapnix: Zurück zu deinem Roman. Dort findet die Kontrolle technologisch statt. Glaubst du, es wird tatsächlich in eher näherer Zukunft möglich sein, dass wir Menschen über kleine Geräte dermaßen manipulieren können?

Niels: Heute ist das noch Sciencefiction. Ich hoffe nicht. Aber Ansätze für Gehirn-Computer-Schnittstellen gibt es bereits. Neuralink von Elon Musk entwickelt eine BCI, ein Implantat im Gehirn, mit dem der Nutzer gelähmte Körperregionen wieder steuern kann. Ich denke, im Bereich von Gehirn-Schnittstellen oder Implantaten wird sich in den nächsten 10 Jahren viel tun. Und bis zum Romangeschehen von „Implex World“ sind es ja noch 60 Jahre…

Die technologische Entwicklung geht immer schneller, das Handy war in den Neunzigerjahren noch ein Knochen, heute sind unsere Smartphones tragbare Mini-Computer, die uns als externes Gedächtnis oder Spielekonsole dienen. Wie abhängig sind wir davon schon heute? Und wenn sich unsere Handys eines Tages in Implexe verwandeln, die wir an unser Gehirn anschließen können, würden wir es tun?

 

Swapnix: Wird die Möglichkeit bestehen, dich auf Messen/Events zu treffen bzw. lesen zu hören?

Niels: Im Herbst 2026 wird es in Stuttgart „im Kiosk“ eine große Lesung geben. Der Kiosk ist ein kleiner, non-kommerzieller Veranstaltungsort für Kunst/Kultur/Austausch im Stuttgarter Westen.

Für nächstes Jahr plane ich mit meinem Roman „Implex World“ einen Messestand auf der noch relativ neuen Stuttgarter Buchmesse (bislang in der Schwabenlandhalle in Fellbach).

Für alle anderen: Schaut auf meinem Insta-Account, auf TikTok oder YouTube vorbei, da gibt es regelmäßig Videos und Fotos rund ums Schreiben und über meine Romane :-)

 

Swapnix: Nun bin ich natürlich neugierig, hast du schon ein neues Projekt, an welchem du schreibst, und wird es für jugendliche oder erwachsene LeserInnen sein?

Niels: Ich denke, jeder Schriftsteller hat immer irgendein oder auch mehrere Projekte. Aber es ist zum fertigen Buch oft ein weiter und steiniger Weg. Lange werden nur Ideen gesammelt oder es wird nur über Themen recherchiert, die reinkommen sollen. Jeder Roman ist immer ein Wagnis. Man weiß nie, ob man da auch am Ziel ankommt. Deshalb kann ich nicht über Dinge reden, die noch nicht fertig sind.

So viel sei aber schon verraten: Es gibt ein Projekt für Erwachsene, Sciencefiction, mehr Richtung Fantasy, das schon in der ersten Fassung fertig ist, erscheinen wird es aber erst 2028. Für nächstes Jahr sind als Veröffentlichungen erstmal noch das E-Book und auch das Hörbuch von „Implex World“ geplant. Im Herbst dieses Jahres möchte ich außerdem einen Romanschreib-Kurs aufbauen. Also vieles, auf das man sich freuen kann!

 

Swapnix: Lieber Niels, ich danke dir für dieses spannende Interview und wünsche „Implex World“ noch sehr viele begeisterte LeserInnen!

Niels: Tausend Dank! Ich hoffe, ich konnte deine FollowerInnen unterhalten und ihnen spannende Einblicke geben.

 

#Autorenvorstellung

#Buchvorstellung

#implexworld

#Selfpublishing



(Quelle Foto: Niels-Johannes Günther, bearbeitet mit Canva Pro)

 


28 Juni 2026

Interview mit Michael Tschieda


 

 

 

Grüßt euch, ihr Lieben! Heute habe ich mal wieder Michael Tschida zu Gast, denn der zweite Teil seiner überarbeiteten Dilogie, „Das Geheimnis des Windes: Erkenntnis“, erscheint heute.

Swapnix: Hallo Michael, schön, dass du mich mal wieder besuchst. Bitte stell dich doch noch einmal kurz vor, für diejenigen, die dich noch nicht kennen. Wer bist du und was machst du, wenn du nicht schreibst?

Michael: Hallo Sabrina, vielen Dank für die Einladung! Das Schreiben ist schon lange meine Leidenschaft. Außerdem arbeite ich seit ca. fünfzehn Jahren als Model und Schauspieler. Ich liebe Edelsteine und betreibe deshalb zusätzlich einen Online-Handel mit Edelstein-Schmuck und Mineralien. Weil damit noch nicht jedes Interesse von mir abgedeckt ist, bin ich auch als Physiotherapeut tätig. Privat liebe ich die Natur, Tiere und Fitnesstraining.

Swapnix: Worum geht es in „Das Geheimnis des Windes“? Was macht die Dilogie besonders?

Michael: In der Saga geht es um verborgene Wahrheiten aus früheren Leben. Auf der Suche nach seiner ewigen Liebe entdeckt der Protagonist Leo Geheimnisse, die bis in die heutige Zeit reichen und überaus gefährlich sind. Im ersten Teil muss er sein Erwachen verarbeiten und sich den tödlichen Konsequenzen stellen. Im zweiten erhält er die Möglichkeit, vergangene Fehler zu korrigieren. Doch es lauert auch hier eine Erkenntnis, die alles Bisherige infrage stellt.

Ich habe mich beim Schreiben der Dilogie bewusst nicht auf die Charakteristika eines einzigen Genres beschränkt, sondern Urban Fantasy mit Elementen eines Mystery-Thrillers kombiniert. Außerdem gibt es sowohl romantische und leicht poetische Zeilen als auch spannende Kampfszenen. Dadurch ist der Plot unvorhersehbar und trifft hoffentlich nicht nur meinen persönlichen Geschmack, sondern auch den der Leser.

Swapnix: Stell uns doch bitte kurz die Hauptcharaktere vor. Was sind ihre wichtigsten Eigenschaften und Ziele?

Michael: Beginnen möchte ich mit Freya, meiner Lieblingsfigur. Sie ist die Liebste des germanischen Kriegers, der Leo einst war. Freya ist stark, leidenschaftlich und mutig. Sie ist Frau und Kriegerin zugleich und spielt tatsächlich vor allem im zweiten Teil eine bedeutende Rolle.

Daneben gibt es natürlich die Hauptfigur Leo, der in seine früheren Leben reist und dadurch immer mehr zu sich selbst und zu seiner Bestimmung findet. Leo ist zu Beginn sozial etwas isoliert und fühlt sich in der modernen Welt nicht wohl. Seine Wandlung zu seinem wahren Ich erfolgt nicht ohne Schwierigkeiten.

Sein Erzfeind, der oberste Adler, will unter allen Umständen verhindern, dass das geheime Wissen, das er und seine Bruderschaft über Jahrtausende gehütet haben, an die Öffentlichkeit gerät. Dazu schreckt er weder vor Drohungen und Gewalt noch vor Folter und Mord zurück.

Besonders erwähnen möchte ich noch Leos besten Freund Marc. Er mag für den einen oder anderen Lacher sorgen – freiwillig und unfreiwillig – und trotzdem ist er entscheidend für den Verlauf der Geschichte.

Swapnix: Wie kam es, dass du die Reihe überarbeitet und neu veröffentlicht hast? Was hast du jetzt geändert?

Michael: Der erste Teil „Das Geheimnis des Windes: Erwachen“ ist bereits 2020 bei einem Verlag erschienen. Allerdings war ich mit der Zusammenarbeit nicht zufrieden. Nachdem ich die Rechte zurückerwerben konnte, wollte ich meinen eigenen Weg gehen und als freier Autor publizieren. Dafür habe ich den Text etwas überarbeitet und ein neues Cover erstellen lassen. Die Geschichte blieb von der Überarbeitung natürlich unberührt.

Swapnix: Für wen sind die Bücher geschrieben, welche Vorlieben sollten die Leser mitbringen?

Michael: Die bisherigen Leser fanden, dass Geschichte und Schreibstil für Jung und Alt ansprechend sind. Es gibt Mystik, Verschwörung, Romantik und Spannung – und das über verschiedene Epochen der Erdgeschichte hinweg.

Swapnix: Abschließend wüsste ich natürlich gern, ob du schon an einem neuen Projekt arbeitest und ob du uns schon etwas verraten kannst oder möchtest.

Michael: Im Gegensatz zum ersten Teil besitzt der zweite Teil von „Das Geheimnis des Windes“ ein abschließendes Ende. Dennoch kann es gut sein, dass wir Leo und seinen Gefährten noch einmal begegnen werden. Die Vorarbeiten dazu sind jedenfalls gemacht …

Swapnix: Lieber Michael, ich bedanke mich für deinen Besuch und das spannende Gespräch und wünsche deiner Dilogie viele begeisterte Leser!

Michael: Vielen herzlichen Dank. Ich wünsche dir nur das Beste und allen Lesern viel Freude mit den Geheimnissen des Windes!



#Autorenvorstellung    
#Buchvorstellung    
#DasGeheimnisdesWindes   

(Quelle Autorenfoto: Oliver Thom) 

18 Juni 2026

Autoreninterview mit Horus W. Odenthal


 



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Grüßt euch ihr Lieben,
heute möchte ich euch den Fantasyautor Horus W. Odenthal und seine „Der Pfad des Magiers“-Reihe vorstellen. Dafür hatte ich das Vergnügen, ihn mit Fragen zu löchern.

Swapnix: Herzlich willkommen, Horus, in der Bücherschatztruhe. Schön, dass du da bist. Bitte stell dich den Lesenden vor. Wer bist du, wie viele, und was machst du, wenn du nicht gerade schreibst?

Horus: Also eigentlich bin ich …
Klappe, wer hat dich denn eigentlich gefragt?
… Hey, was fällt denn dir ein, mich einfach so …
Hallo? Ihr beiden? Kriegt ihr euch mal wieder ein? Vor allem lasst uns andere auch mal bitte zu Wort kommen. Und lasst die Kleinen nach vorne, damit sie was sehen können.
Können wir uns bitte darauf einigen, dass ich dieses Interview führe? Und dass ihr eure Vorschläge schriftlich einreichen dürft? In doppelter Ausführung? … Danke.
Also … Wow, hat ja geklappt … Alles still da hinten.
Also, ich bin Horus W. Odenthal, und wir sind eigentlich nur zwei: ich, Horus, der Autor, und Herr Odenthal, mein Verleger. Eigentlich ist er ein ganz umgänglicher Kerl, aber manchmal redet er mir rein und meint dann so Zeug wie, das wäre eine totale Schwachsinnsidee, die er niemandem verkaufen kann und die auch niemand lesen will. Ich glaube ihm kein Wort und beschließe trotzdem, es irgendwann zu schreiben, höre aber erst mal auf ihn. Weil der Kühlschrank schließlich voll sein und die Miete bezahlt werden muss. Oder so.
Also ich, Horus, war früher Comiczeichner und Autor und habe in Deutschland und den USA veröffentlicht. Ich habe eigentlich immer kreatives Zeug gemacht und hatte immer mit Kunst in jeglicher Form zu tun. Hey, I’m an art-bitch! Irgendwann wurde mir das Medium Comic und vor allem der Markt oder eher die Publikationsmöglichkeiten dafür zu eng. Außerdem hatte ich mehr Ideen, als ich zeichnen konnte. Story und Skizzen waren schnell gemacht, und damit war das Erzählen so ziemlich vorbei, und alles musste nur noch visuell umgesetzt werden. Und währenddessen sammelten sich die Ideen in meinem Kopf. Ich habe ein bisschen gezögert, weil ich wenig Lust hatte, die Ochsentour noch einmal von Anfang an zu machen und in einem komplett anderen Medium anzufangen. Aber als ich dann mal so ein bisschen zur Probe geschrieben habe, war die Sache eigentlich für mich klar, und ich hatte meine Leidenschaft gefunden.
Seitdem schreibe ich Fantasyromane. Na ja, erst mal mit ein bisschen Orientierung, was die Genres betraf.
Wenn ich nicht gerade schreibe, lese ich, schaue Filme und Serien und versuche, in unserem durchgeknallten Zirkus von Familie irgendwie obenauf zu bleiben. Leider doch mein Zirkus, doch meine Affen.
 
Swapnix: Für welches Lesealter schreibst du, und in welchem Genre bewegst du dich?

Horus: Alter ist ein sehr relatives Konzept. Auch, was das Lesen betrifft. Tochter G. liest seit Verlassen der Grundschule so Sachen wie Lewis Carroll im Original und hat sich hochgesteigert zur Arthouse-Bitch des Literaturzirkels. Ich habe in ihrem Alter wild James Joyce, Alfred Döblin, Conan der Barbar, Wüstenplanet und Konsorten durcheinandergelesen, ohne mich um E oder U zu scheren. Manchen macht im hohen Alter noch Harry Potter große Freude. Alles ist gut. Jeder soll so machen, wie es ihm gefällt, und das mit dem Alter spielt eher eine untergeordnete Rolle.
Das heißt, es geht eher um Leseerfahrung, Lesegeschichte und Vorlieben.
Ich richte meine Erzähl-Räume zugänglich für alle ein, aber ein bisschen Leseerfahrung sollte man schon mitbringen, weil ich oft mit gängigen Erzählweisen und Erwartungshaltungen spiele. Nicht immer bewusst, aber es passiert halt.
Man muss sehen, wer sich in meinem Haus und meinen Räumen wohlfühlt. Es müssen nicht alle sein. Es muss nicht jedem alles gefallen. Manchen gefällt auf Anhieb nicht der Einrichtungsstil meiner Räume, aber für die, die erst mal bleiben oder sich sogar vom ersten Moment an richtig wohlfühlen, stehen in allen möglichen Ecken Teller mit Plätzchen bereit, die es zu entdecken gilt. Und man findet immer neue Fenster, durch die man Landschaften sieht, die man von draußen gar nicht vermutet hätte.
Das heißt im Großen und Ganzen: Ich schreibe für alle, die neugierig sind und sich gerne überraschen lassen, die in Altbekanntem etwas bisher Unbekanntes, neue Aspekte finden möchten, Ansichten, die ihnen bisher unbekannt waren.
Ich versuche, Leser dort abzuholen, wo sie sich jetzt schon gerne aufhalten und auskennen, und versuche dann, sie von dort aus auf Pfade zu locken, auf denen sie an Orte gelangen, von denen sie bisher gar nicht wussten, dass sie dort hinwollten und dass sie hier Dinge finden, die sie unbewusst vielleicht immer schon gesucht haben.
Und ich schreibe so, dass möglichst viele Arten von Leuten etwas darin finden können. Alles soll unterhaltsame und spannende Geschichte sein. Aber darunter gibt es andere Ebenen. In die kann man sich hineintasten, wenn man mag – oder auch nicht.
Das Genre, in dem ich schreibe, zu bestimmen, ist relativ einfach. Ich schreibe epische Fantasy. Mit den Themen und dem gleichen Sense of Wonder ähnlicher Welten wie denen der Vorbilder in diesem Genre, aber mit einem moderneren Ansatz. Die Geschichten und die Menschen sollen weniger mythisch, sondern lebensnäher sein, realistischer, heutiger, mehr nachvollziehbar … relatable. Die Sprache soll moderner und knackiger sein.
Ich habe mit einer Serie aber auch schon einen Ausflug in die Urban Fantasy und Portal-Fantasy gemacht. Ich möchte mich nur ungern vollkommen festlegen. Man soll niemals nie sagen. Die kreativste Frage ist für mich immer noch: Warum nicht?

Swapnix: Womit hat für dich das Schreiben angefangen? Und wie ist deine Welt Ninragon entstanden?

Horus: Ja, darüber habe ich ja oben schon ein wenig erzählt. Ich hatte den Eindruck, dass ich mit Comics irgendwo an ein Ende für mich gekommen bin. Bezeichnenderweise endet mein letzter Comic mit einem Mädchen, der Heldin, die vor einer Backsteinmauer steht und davon träumt, dass sie eines Tages hindurchgehen wird.
Am Anfang habe ich ein bisschen mit den Genres herumexperimentiert, wollte Science-Fiction schreiben. Vor allem, weil ich, irgendwie ab Mitte der Neunziger schon, eine totale Fantasy-Flaute hatte. Ich konnte das Zeug einfach nicht mehr lesen.
Ich habe Bücher aus den Regalen der Buchhandlung gezogen. Habe auf den Klappentext geschaut. Habe irgendwas von einem Knaben der Prophezeiung gelesen und hätte das Buch am liebsten in die Ecke gefeuert. Aber dazu hätte ich es erst mal kaufen müssen, und dafür war mir mein Geld zu schade.
Verrückt ist, dass ich jetzt zu diesen Themen zurückkehre, aber sie auf eine vollkommen andere Art behandle. Mich hat einfach genervt, dass es in dieser Zeit den 25. Aufguss von Tolkien gab, bis zum Abwinken, und nichts Neues, Kreatives dazukam. Es war immer nur der alte mythische Bläh, der aber inzwischen inhaltlich und von der Substanz vollkommen ausgehöhlt war. Ich hatte den Eindruck, statt mit dem Leser zu wachsen – und da habe ich erst mal mich als Maßstab genommen –, ist das Genre immer infantiler und naiver geworden. Vielleicht tue ich damit einigen tollen Erzählern unrecht, aber das war mein Eindruck.
Weil zu der Zeit kein Schwanz Science-Fiction lesen und ich nicht für mich allein schreiben wollte, Fantasy aber groß in Mode war, habe ich mal überlegt, wie Fantasy denn aussehen müsste, damit sie mir Spaß machen würde. Und dann habe ich munter angefangen, mir Sachen auszudenken, Konzepte zu erfinden und eine Welt zu gestalten. Daraus ist dann NINRAGON geworden.
Irgendwann zwischendrin, als ich mitten in meiner ersten Trilogie war, habe ich mitbekommen, dass es ein paar Autoren gab, denen der alte, ewig gleiche Bläh genauso auf die Nüsse ging wie mir. Unbemerkt von mir hat es eine neue Welle der Fantasy gegeben, die Sachen modernisiert hat und mit einem eigenen Empfinden an die Themen herangeht. Bei Leuten wie Abercrombie habe ich mich dann sehr wohlgefühlt und nicht mehr so ganz allein.
 
Swapnix: Du schreibst ja Einzelbände, Trilogien und Reihen. Mit welchem Buch beginnen Neulesende am besten?

Horus: Ganz klare Empfehlung: mit dem „Pfad des Magiers“. Weil die Protagonistin mit dem gleichen Wissensstand in die Geschichte geht wie der Leser. Sie weiß nämlich ziemlich wenig, fast gar nichts von ihrer Welt, denn sie ist in einem verlassenen Hinterwäldlerdorf aufgewachsen. Die Geschichte bietet außerdem einen ziemlich übersichtlichen Einstieg, denn die ersten drei Bände bilden eine in sich ziemlich abgeschlossene Trilogie. Danach kann man gut entscheiden, ob einem das gefällt und ob man die Welt von Amara Schattenflügel und von NINRAGON weiter entdecken will.
Für mich ist aber wichtig, dass jeder Einzelband, jede Trilogie, jede Reihe für sich gelesen werden kann, vollkommen ohne Vorwissen. Du kannst einfach einsteigen, und der Rest erklärt sich auf dem Weg.
 
Swapnix: Bist du ein Plotter oder Pantser? Führst du Charakterbögen und Zeitstrahlen, damit du, gerade bei deinen langen Serien, nicht mit Personen und Ereignissen durcheinanderkommst? Ich durfte ja mittlerweile schon erfahren, wie komplex deine Welt und deren Personen sind.

Horus: Meine erste Trilogie habe ich als Pantser geschrieben. Das würde ich aber nie wieder machen, weil ich da auf einige Abwege geraten bin und viel Zeit verloren habe. Ich habe viele Geschichten zu erzählen und bleibe nicht gern in einer hängen. Außerdem kann man bestimmte komplexere Plotstrukturen nur aufbauen, wenn man von Anfang an zumindest rudimentär geplant hat. Ich mache das wie ein Architekt: Wenn das Gerüst einmal steht, kann kaum noch etwas schiefgehen. Dann hat man auch den Freiraum für Improvisation und spontane Ideen. Der grundsätzliche Plot ist dann wie ein Netz, das einen auffängt.
Einen Zeitstrahl müsste ich viel gründlicher machen, mache ich aber nur so viel wie gerade nötig, damit ich mit den Zeitaltern, dem Alter der Figuren und generell der Geschichte nicht durcheinanderkomme.
Es ist schon ziemlich wichtig, wenn die Wege von verschiedenen Personen aus meinen Geschichten sich kreuzen, wenn zum Beispiel eine Hauptperson aus einer Geschichte als Nebenfigur in einer anderen Geschichte vorkommt, dass dann ihr Alter stimmt. Wäre blöd, wenn sie als Teenager dargestellt würde, obwohl sie eigentlich vom Zeitablauf her hoch in den Vierzigern sein müsste.
Charakterbögen usw. muss ich führen, weil ich sonst bei meinem riesigen Figurenensemble der Gesamtwelt vollkommen durcheinanderkomme. Ich versuche, das ziemlich akribisch zu machen, verfluche mich aber immer regelmäßig, weil ich bestimmte Sachen nicht eingetragen habe und dafür dann in meinen eigenen Geschichten recherchieren muss. Die Bibel meiner Storys zu führen, ist eben Arbeit, und die nächste Geschichte ist immer interessanter als Buchführen.
Meine Bibel, die intern bei mir „Kompendium Terra-Marani“ heißt, ist inzwischen zu recht beachtlichen Ausmaßen angewachsen. Eine Wikipedia würde sich lohnen, aber die einzurichten bin ich zu faul. Vielleicht macht das ja irgendwann eine KI für mich. Dazu kann man die Büchse schließlich gut gebrauchen. Für Kunst nicht.
 
Swapnix: Für Ninragon hast du ein ganz neues, sehr komplexes Magiesystem entwickelt, welches ich bisher so noch nicht gelesen habe. Wie bist du da herangegangen?

Horus: Nein, habe ich tatsächlich nicht.
Das kann jeder halten, wie er will, und es ist absolut legitim und okay, wenn jemand das anders sieht, und er oder sie kann es gerne machen, wenn er oder sie Freude daran hat – ab und zu finde ich so etwas auch total interessant. Unter meinen Lieblingsbüchern gibt es sogar ein paar gute Beispiele dafür … aber ich persönlich finde Magiesysteme doof.
Das hat etwas von Reißbrett und erweckt den Eindruck, dass man die Welt von außen betrachtet, wie ein Spiel, sie damit aber auch ein ganzes Stück von einer Wirklichkeit abrückt, die man ernst nimmt und für die Zeit des Erzählens als real annimmt. Ich finde, so etwas entwertet die Welt, in der man sich entschlossen hat zu erzählen. Aber das ist, wie gesagt, mein ganz persönliches Empfinden, und das wende ich auch nur auf mein eigenes Schreiben so an. Autoren müssen ja in ihrer Rolle als Autor besonders kritisch sein und bestimmte Sachen „nicht mögen“, denn das definiert ja immerhin das, was sie selbst schreiben wollen. Das hört sich dann immer recht kritisch und mäklerisch an, gilt aber in diesem Moment nur für den Aspekt des eigenen Berufs, das eigene Schreiben. Wenn man davon abrückt und sich nur als Leser betrachtet, sieht die Welt mit einem Mal ganz anders, sehr viel toleranter und offener aus. Das Kritisieren ist allein der Tunnelblick des Autors in seinem Beruf.
Zurück zu Magiesystemen: Eine Welt funktioniert nicht nach sauber ausgedachten Regeln. Das haut vielleicht auf einem Spielbrett hin. Unsere wirkliche Welt funktioniert immerhin auch nicht nach sauberen, abtrennbaren Regeln.
Den Kern, wie ich in meinen Büchern Magie darstelle, bildet eigentlich meine ganz reale Weltsicht, meine Sichtweise und mein Glaube daran, wie die Welt grundsätzlich funktioniert. Dazu habe ich mir dann vorgestellt, es gäbe Magie auf eine sehr handgreifliche und direkte Art wirklich, und habe danach alle Regler bis zum Anschlag hochgedreht.
Man will ja schließlich etwas erleben, wenn man ein Buch liest.
Darauf baue ich dann auf.
Statt einem Magiesystem gibt in meiner Welt Magietheorien, denn jeder will natürlich diese Mächte und Kräfte begreifen, und jede dieser Theorien sieht Magie ein wenig – oder auch gewaltig – anders. Aber alle beziehen sich auf die gleiche magische Realität. Und für die habe ich ein Gefühl, ein ziemlich klares sogar. Aber keine Tabellen.
Und vielleicht verändert sich diese magische Realität ja auch mit der Zeit und der Betrachtungsweise. Frag mal einen Quantenphysiker danach, wie er die Realität sieht.
 
Swapnix: Welche deiner Figuren war für dich am einfachsten zu entwickeln, und welche hat sich am ehesten gesträubt, sich von dir einfangen und auf Papier bannen zu lassen?

Horus: Hm, das ist schwierig. Es gibt Figuren, die kann ich eher nachvollziehen als andere, aber in jedem Protagonisten, in jeder Protagonistin, die ich gerade schreibe, bin ich wirklich drin. Da zählt gar nicht so sehr ein Charakterbogen, sondern eher ein Gefühl für diese Figur, wie sie sich bewegt, wie sie denkt, wie sie spricht.
In Amara konnte ich relativ leicht reinschlüpfen. In Danak auch. Bei Erion musste ich mich manchmal dazu zwingen, so zu empfinden wie er. Hm, ich merke gerade, dass es mir oft deutlich einfacher fällt, in einen weiblichen Charakter als Erzählperpsektive hereinzuschlüpfen. Das ist komisch. Manche männlichen Charaktere sind mir einfach zu … männlich. Es wird leichter, wenn sie das auf eine ziemlich überzogene Art sind. Zum Beispiel fallen mir trockene, lakonische männliche Charaktere irgendwie leicht.
Auric fiel mir leicht, dieses Grundprinzip eines intelligenten und gebildeten Barbaren. Denn ich konnte das Gefühl gut nachempfinden, in der Umgebung, in die man hineingeboren wurde, einfach nicht dazuzugehören.
 
Swapnix: Würdest du sagen, deine Bücher sollen hauptsächlich unterhalten, oder gibt es Dinge, die du mit ihnen transportieren möchtest?

Horus: Zuallererst einmal und als Grundbedingung sollen sie unterhalten. Wenn ein Buch nicht unterhält, taugt es nichts. Alles andere kommt später und kann dazukommen.
Ich versuche, meine Bücher so zu schreiben, dass sie auf verschiedenen Ebenen funktionieren. Jemand, der nur eine spannende und interessante Geschichte lesen will, bekommt sie. Wenn er/sie oder jemand anderes danach mehr will, kann er/sie sich die gleiche Geschichte unter einem anderen Blickwinkel anschauen und wird vieles unter dem normalen Plot entdecken. Aber das muss er/sie nicht.
Ich möchte keine Botschaft transportieren, denn wenn ich das Buch geschrieben und veröffentlicht habe, ist es nicht mehr meins, sondern es gehört allein dem Leser. Ich habe nur die Verpflichtung, als professioneller Lügner ihm ein so komplexes Geflecht, ein so dichtes und ernsthaftes Tableau zur Verfügung zu stellen, dass er sich selbst mit seinen Fragen und seiner Suche nach Antworten darin wiederfindet. Vielleicht gebe ich ihm auch ein paar Stupser.
Eigentlich will ich nur ganz normale menschliche Werte vermitteln, wie Mitgefühl, Toleranz, den Wert von Freundschaft und Loyalität, Engagement für die Dinge, an die du glaubst, dass es sich lohnt, seine Träume zu verfolgen und alles auf diesem Weg hineinzulegen. Solche ganz normalen, banalen Dinge eben.
 
Swapnix: Was müssen Lesende mitbringen, um deine Geschichten verschlingen zu können?

Horus: Neugier. Entdeckerlust. Die Freude, bei etwas Bekanntem anzufangen und sich dann auf ein Abenteuer einzulassen. Der grundsätzliche Wille, sich auf etwas einzulassen, auf neue Erfahrungen, und die Bereitschaft, in etwas zu versinken: in einer Geschichte, dem Bewusstsein einer Person, in einer fremden Welt.
Aber ist es nicht das, warum wir eigentlich alle lesen?
 
Swapnix: Abschließend würde ich gern noch zwei Dinge von dir wissen: Woran arbeitest du momentan, und besteht die Möglichkeit, dich mal lesen zu hören, und falls ja, wo?

Horus: Nein, ich lese immer leise.
Scherz beiseite. Lesungen sind eigentlich nicht so meins; nicht, weil ich nicht gerne vorlese, sondern weil ich in der Zeit, die es braucht, um solche Veranstaltungen zu bewältigen, lieber meine nächste Geschichte schreibe. Aber vielleicht mache ich ja demnächst ein paar Reels, in denen ich Ausschnitte aus meinen Büchern vorlese.
Das bringt mich dazu, woran ich momentan arbeite. Ich schreibe gerade unter Hochdruck an den letzten beiden Bänden von „Der Ring der Elfen“. Danach werde ich erst mal eine Ortsbestimmung machen und planen, was als Nächstes wirklich drankommt.
Ich habe schon eine neue zehnbändige Reihe auf Lager, ich will meine Debüt-Trilogie überarbeiten, weil ich sie damals mit einem ganz bestimmten Mindset geschrieben habe und sie jetzt auch für eine größere Lesergruppe zugänglich machen möchte. Vor allem, da ihre Hauptperson eine nicht ganz unwichtige Rolle in anderen Erzählungen spielt und ihre Biografie quasi die Vorgeschichte zu den meisten meiner späteren Bücher darstellt. Ich möchte, dass möglichst viele Leser der anderen Bücher und Reihen die Geschichte von Auric dem Schwarzen lesen und dieses Buch auch genießen können. Derzeit sehe ich das so, dass ich die Urfassung allen, die sie lesen wollen oder lieb gewonnen haben, ebenfalls weiterhin zugänglich halten möchte.
Darüber hinaus habe ich Ideen und Planungen, die mich über Jahre beschäftigen werden. Ich will unter anderem zwei Meta-Erzählbögen schließen, einen großen … und den ganz großen. Nach dem Letzteren haben mich schon viele gefragt und jetzt – nach ein paar Sachen, die ich in „Ring der Elfen“ eingearbeitet habe – komme ich nicht mehr dran vorbei, mich dem auch wirklich zu widmen.
Viel zu tun. Auf geht’s! Labadi!
 
Swapnix: Oh ja das scheint mir auch so! 
Lieber Horus, ich danke dir für diese sehr spannenden Einblicke in dein Autorendasein und wünsche dir weiterhin viele begeisterte Lesende!

#autorenvorstellung  
#autoreninterview
#reihenvorstellung  
#derpfaddesmagiers  
 
(Quelle Bild: Horus W. Odenthal)

13 Mai 2026

Interview mit Florian Rudewig aka Elias Tembo zu Amazing Alice- The Great Divide

 


 
 
 


Heute feiert ein Buch seinen Release, dessen kompletten Entstehung ich begleiten durfte. Und so möchte ich euch Amazing Alice- The Great Divide und seinen Autor Elias Tembo / Florian Rudewig vorstellen.

Florian war so nett, mir meine Fragen zu Beantworten.

 

Swapnix: Hallo Florian, schön, dass du trotz Veröffentlichungswirbel für mich Zeit hast. Bitte stell dich doch gern meinen Lesenden vor. Wer bist du, und wie viele 😉? Und was machst du, wenn du nicht gerade Geschichten schreibst?

Florian: Ich bin Ehemann und Vater zweier Kinder, was mein Leben in allererster Linie bereichert. Für den Broterwerb arbeite ich als Buchhändler bei Thalia in der Kasseler Innenstadt.

Zudem lese ich, bin passionierter Pen&Paper-Rollenspieler, liebe Musik, Serien, Filme, meine Freunde und bin seit über 40 Jahren leidenschaftlicher Fan von Eintracht Frankfurt.

 

Swapnix: Seit wann schreibst du und in welchen Genre bewegst du dich?

Florian: Nach Jahren, in denen ich mir für das Rollenspiel Welten, Helden und Abenteuer ausgedacht habe, war der natürliche Schritt der in die (High-) Fantasy. Nachdem ich vor fünf Jahren mit dem Schreiben durchgestartet bin, habe ich im Rahmen meiner ‚Wandlerwelten‘ drei dicke Romane fertiggestellt. Aber ich fand es schwierig, dafür breiteres Interesse zu finden. Die Bereiche KI und Virtuelle Welten in einem Science Fiction-Kontext waren für mich dann der logische Schritt hin zu aktuelleren Themen. Diese beiden Genres waren neben typisch belletristischen Inhalten auch schon immer meine Favoriten. Ich habe aber auch schon ernsthaft autobiographisch geschrieben.

 

Swapnix: Worum geht es denn in deinem Buch Amazing Alice und was hat dich zu ihrer Geschichte inspiriert?

Florian: Das war ein Story-Vorschlag (Prompt) von einem kleinen SF-Verlag im Internet (ich weiß nicht mehr, welcher). Beim Schreiben habe ich mich aber von einigen Vorgaben entfernt und aus der Kurzgeschichte ist ein Roman geworden, der innerhalb der AmAlice-Trilogie sogar noch zwei Fortsetzungen bekommt.

Meine Heldin Alice ist eine Hackerin, die wie eine Detektivin arbeitet. Sie bekommt den Auftrag, MESMER zu finden, den schon lange untergetauchten reichsten Menschen der Erde. Das ist der Beginn einer atemlosen, wendungsreichen Jagd, in der Alice oft gleichzeitig fliehen und Nachforschungen anstellen muss, um sich gegen das System MESMER zu behaupten. Dabei setzt sie nicht nur all ihr Können ein, sondern ihre Welt wird mehrfach auf den Kopf gestellt.

 

Swapnix: Amazing Alice spielt, wenn auch in einer fernen Zukunft, so doch in deiner Heimat Kassel und den Städten rund herum, wie kam es dazu?

Florian: Perfekt ausgereifte, also ununterscheidbare, virtuelle Welten sind die Grundvoraussetzung für die Geschichte. Mir scheint denkbar, dass solche im Jahr 2123 existieren. Für den anderen Punkt gibt es zwei Gründe: Zuerst der Autorengrundsatz: Schreibe, was du kennst. Und außerdem gibt es schon ermüdend viele Stories, die in New York oder London spielen. Meine Handlungsorte sind aber weder geschichtlich noch inhaltlich beliebig. Ob Köln, Frankfurt oder Panama, mit jedem Ort hat es eine spezifische Bewandtnis. Kassel in 100 Jahren ist zum Beispiel ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Europa.

 

Swapnix: Welchen Charakter zu entwickeln und zu schreiben hat dir am meisten Spaß gemacht und bei welchem fiel es dir am schwersten?

Florian: Alice hat eine besondere Geschichte, die ich hier auf keinen Fall preisgebe. Diese hat sich erst während des Schreibens herausgebildet. Ich war also sozusagen der allererste Leser einer neuen Idee. Das ist, was am Schreiben besonders viel Spaß macht. Mit MESMER habe ich mir viel Mühe gegeben. Niemand denkt von sich, dass er der Bösewicht ist. Er ist ein mächtiger Charakter mit sehr klaren, eigenen Interessen, aber kein Unmensch. Es ist die Konsequenz, mit der er seine egoistischen Ziele verfolgt, die für große Teile der Welt Probleme bedeuten. (So ist es ja auch bei den aktuell mächtigen Männern in 2026.)

 

Swapnix: Spannend fand ich, wie Alice die Musik für sich benutzt. Wie kamst du auf diese Idee und warum hast du gerade diese Songs ausgesucht?

Florian: Musik ist seit 45 Jahren wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich höre beim Kochen, Putzen, Lesen, und tatsächlich auch Schreiben Musik im Hintergrund. Und natürlich auch konzentriert und ausschließlich. Es ist das Medium, das mich direkt bei den Emotionen packt.

Als ich einen Weg suchte, im Text zu zeigen, WIE Alice einen Hack vornimmt, wie sie Computer und digitale Systeme manipuliert, hat sich die Musik geradezu aufgedrängt. Als assoziativer Mensch hat sich mir für jede Situationen ein  REALER Song offenbart, aus dem ich dann ein paar Zeilen übernommen habe. Aber die Tantiemen dafür kann ich nicht zahlen. Also habe ich Musiker, Alben und Songs erfunden, die in die gleiche Richtung gehen, ohne nur zu plagiieren. Im Anhang habe ich den ausschlaggebenden Künstlern dann gedankt. Zwei meiner geschriebenen Songs verwandeln sich gerade auch in echte Musik – echt cool!

 

Swapnix: In deinem Buch geht es um virtuelle Realitäten und KI, was genau fasziniert dich daran und was siehst du kritisch?

Florian: Eigentlich brauche ich KI/AI nur als Schlagwort, denn darunter werden Zurzeit Sprachanalyse-Programme wie ChatGBT oder etwas ganz anderes verstanden, das mit menschlicher Intelligenz nicht viel gemein hat. Eigentlich schreibe ich über KB - Künstliches Bewusstsein. Noch spezieller den Moment, wo Menschen künstlich erzeugte Wesen als moralisch gesehen gleichberechtigt anerkennen sollten, ja müssen. Ob so etwas geschieht, ist sicherlich der spekulativste Teil meiner Geschichte.

Wir können – hier und jetzt – nicht wirklich ausschließen, in einer virtuellen Welt zu leben. Kein Einzelner und auch nicht als Menschheit. Das ist das Spannende daran. Im Endeffekt leben wir doch immer in mindestens drei unterschiedlichen Welten gleichzeitig. Der Welt der Sinne und Dinge, in der wir agieren, die Welt der Moleküle, Anziehungskraft und Strahlung, die unsere Wissenschaft und Technik begründet, und in der Welt der Sprache, denn wo würden sich Liebe, Frieden, Gerechtigkeit oder Rachsucht sonst finden lassen?

 

Swapnix: Abschließend möchte ich noch gern von dir wissen, ob, wann und wo wir dich aus deinem Buch lesen hören können? Und natürlich ob Teil 2 bereits in Arbeit ist?

Florian: Ich hoffe, noch im Mai in der Thalia-Buchhandlung am Bebelplatz (in Kassel) lesen zu können. Eingeladen bin ich, aber wegen der Neueröffnung steht der Zeitpunkt noch nicht fest. Ganz sicher lese ich in der ‚Werkstatt‘ am Freitag, den 5. Juni 2026 (an der Stadthalle) und im Rahmen von Books&Arts am 14. Juni in der Kesselschmiede (Brandaustr. 1-3).

Teil 2 habe ich zu geschätzt 2/3 geschrieben und zu Ende ‚geplotted‘. Ich weiß also grob, wie es ausgeht. Ich kann mir vorstellen, ihn im Herbst herauszubringen. Allerdings hängt das schon ein wenig davon ab, wie Amazing Alice 1 – The Great Divide beim Publikum ankommt.

 

Swapnix: Lieber Florian, vielen Dank für diese spannenden Einblicke in die Entstehung und Hintergründe, deines Buches! Ich wünsche Dir viele begeisterte Lesende und freue mich schon sehr auf Band 2!

Florian: Ich danke dir. Wirklich gute Fragen! Und allen Lesern viel Spaß!

 

 

#happyreleaseday  

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