13 Mai 2026

Interview mit Florian Rudewig aka Elias Tembo zu Amazing Alice- The Great Divide

 


 
 
 


Heute feiert ein Buch seinen Release, dessen kompletten Entstehung ich begleiten durfte. Und so möchte ich euch Amazing Alice- The Great Divide und seinen Autor Elias Tembo / Florian Rudewig vorstellen.

Florian war so nett, mir meine Fragen zu Beantworten.

 

Swapnix: Hallo Florian, schön, dass du trotz Veröffentlichungswirbel für mich Zeit hast. Bitte stell dich doch gern meinen Lesenden vor. Wer bist du, und wie viele 😉? Und was machst du, wenn du nicht gerade Geschichten schreibst?

Florian: Ich bin Ehemann und Vater zweier Kinder, was mein Leben in allererster Linie bereichert. Für den Broterwerb arbeite ich als Buchhändler bei Thalia in der Kasseler Innenstadt.

Zudem lese ich, bin passionierter Pen&Paper-Rollenspieler, liebe Musik, Serien, Filme, meine Freunde und bin seit über 40 Jahren leidenschaftlicher Fan von Eintracht Frankfurt.

 

Swapnix: Seit wann schreibst du und in welchen Genre bewegst du dich?

Florian: Nach Jahren, in denen ich mir für das Rollenspiel Welten, Helden und Abenteuer ausgedacht habe, war der natürliche Schritt der in die (High-) Fantasy. Nachdem ich vor fünf Jahren mit dem Schreiben durchgestartet bin, habe ich im Rahmen meiner ‚Wandlerwelten‘ drei dicke Romane fertiggestellt. Aber ich fand es schwierig, dafür breiteres Interesse zu finden. Die Bereiche KI und Virtuelle Welten in einem Science Fiction-Kontext waren für mich dann der logische Schritt hin zu aktuelleren Themen. Diese beiden Genres waren neben typisch belletristischen Inhalten auch schon immer meine Favoriten. Ich habe aber auch schon ernsthaft autobiographisch geschrieben.

 

Swapnix: Worum geht es denn in deinem Buch Amazing Alice und was hat dich zu ihrer Geschichte inspiriert?

Florian: Das war ein Story-Vorschlag (Prompt) von einem kleinen SF-Verlag im Internet (ich weiß nicht mehr, welcher). Beim Schreiben habe ich mich aber von einigen Vorgaben entfernt und aus der Kurzgeschichte ist ein Roman geworden, der innerhalb der AmAlice-Trilogie sogar noch zwei Fortsetzungen bekommt.

Meine Heldin Alice ist eine Hackerin, die wie eine Detektivin arbeitet. Sie bekommt den Auftrag, MESMER zu finden, den schon lange untergetauchten reichsten Menschen der Erde. Das ist der Beginn einer atemlosen, wendungsreichen Jagd, in der Alice oft gleichzeitig fliehen und Nachforschungen anstellen muss, um sich gegen das System MESMER zu behaupten. Dabei setzt sie nicht nur all ihr Können ein, sondern ihre Welt wird mehrfach auf den Kopf gestellt.

 

Swapnix: Amazing Alice spielt, wenn auch in einer fernen Zukunft, so doch in deiner Heimat Kassel und den Städten rund herum, wie kam es dazu?

Florian: Perfekt ausgereifte, also ununterscheidbare, virtuelle Welten sind die Grundvoraussetzung für die Geschichte. Mir scheint denkbar, dass solche im Jahr 2123 existieren. Für den anderen Punkt gibt es zwei Gründe: Zuerst der Autorengrundsatz: Schreibe, was du kennst. Und außerdem gibt es schon ermüdend viele Stories, die in New York oder London spielen. Meine Handlungsorte sind aber weder geschichtlich noch inhaltlich beliebig. Ob Köln, Frankfurt oder Panama, mit jedem Ort hat es eine spezifische Bewandtnis. Kassel in 100 Jahren ist zum Beispiel ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Europa.

 

Swapnix: Welchen Charakter zu entwickeln und zu schreiben hat dir am meisten Spaß gemacht und bei welchem fiel es dir am schwersten?

Florian: Alice hat eine besondere Geschichte, die ich hier auf keinen Fall preisgebe. Diese hat sich erst während des Schreibens herausgebildet. Ich war also sozusagen der allererste Leser einer neuen Idee. Das ist, was am Schreiben besonders viel Spaß macht. Mit MESMER habe ich mir viel Mühe gegeben. Niemand denkt von sich, dass er der Bösewicht ist. Er ist ein mächtiger Charakter mit sehr klaren, eigenen Interessen, aber kein Unmensch. Es ist die Konsequenz, mit der er seine egoistischen Ziele verfolgt, die für große Teile der Welt Probleme bedeuten. (So ist es ja auch bei den aktuell mächtigen Männern in 2026.)

 

Swapnix: Spannend fand ich, wie Alice die Musik für sich benutzt. Wie kamst du auf diese Idee und warum hast du gerade diese Songs ausgesucht?

Florian: Musik ist seit 45 Jahren wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich höre beim Kochen, Putzen, Lesen, und tatsächlich auch Schreiben Musik im Hintergrund. Und natürlich auch konzentriert und ausschließlich. Es ist das Medium, das mich direkt bei den Emotionen packt.

Als ich einen Weg suchte, im Text zu zeigen, WIE Alice einen Hack vornimmt, wie sie Computer und digitale Systeme manipuliert, hat sich die Musik geradezu aufgedrängt. Als assoziativer Mensch hat sich mir für jede Situationen ein  REALER Song offenbart, aus dem ich dann ein paar Zeilen übernommen habe. Aber die Tantiemen dafür kann ich nicht zahlen. Also habe ich Musiker, Alben und Songs erfunden, die in die gleiche Richtung gehen, ohne nur zu plagiieren. Im Anhang habe ich den ausschlaggebenden Künstlern dann gedankt. Zwei meiner geschriebenen Songs verwandeln sich gerade auch in echte Musik – echt cool!

 

Swapnix: In deinem Buch geht es um virtuelle Realitäten und KI, was genau fasziniert dich daran und was siehst du kritisch?

Florian: Eigentlich brauche ich KI/AI nur als Schlagwort, denn darunter werden Zurzeit Sprachanalyse-Programme wie ChatGBT oder etwas ganz anderes verstanden, das mit menschlicher Intelligenz nicht viel gemein hat. Eigentlich schreibe ich über KB - Künstliches Bewusstsein. Noch spezieller den Moment, wo Menschen künstlich erzeugte Wesen als moralisch gesehen gleichberechtigt anerkennen sollten, ja müssen. Ob so etwas geschieht, ist sicherlich der spekulativste Teil meiner Geschichte.

Wir können – hier und jetzt – nicht wirklich ausschließen, in einer virtuellen Welt zu leben. Kein Einzelner und auch nicht als Menschheit. Das ist das Spannende daran. Im Endeffekt leben wir doch immer in mindestens drei unterschiedlichen Welten gleichzeitig. Der Welt der Sinne und Dinge, in der wir agieren, die Welt der Moleküle, Anziehungskraft und Strahlung, die unsere Wissenschaft und Technik begründet, und in der Welt der Sprache, denn wo würden sich Liebe, Frieden, Gerechtigkeit oder Rachsucht sonst finden lassen?

 

Swapnix: Abschließend möchte ich noch gern von dir wissen, ob, wann und wo wir dich aus deinem Buch lesen hören können? Und natürlich ob Teil 2 bereits in Arbeit ist?

Florian: Ich hoffe, noch im Mai in der Thalia-Buchhandlung am Bebelplatz (in Kassel) lesen zu können. Eingeladen bin ich, aber wegen der Neueröffnung steht der Zeitpunkt noch nicht fest. Ganz sicher lese ich in der ‚Werkstatt‘ am Freitag, den 5. Juni 2026 (an der Stadthalle) und im Rahmen von Books&Arts am 14. Juni in der Kesselschmiede (Brandaustr. 1-3).

Teil 2 habe ich zu geschätzt 2/3 geschrieben und zu Ende ‚geplotted‘. Ich weiß also grob, wie es ausgeht. Ich kann mir vorstellen, ihn im Herbst herauszubringen. Allerdings hängt das schon ein wenig davon ab, wie Amazing Alice 1 – The Great Divide beim Publikum ankommt.

 

Swapnix: Lieber Florian, vielen Dank für diese spannenden Einblicke in die Entstehung und Hintergründe, deines Buches! Ich wünsche Dir viele begeisterte Lesende und freue mich schon sehr auf Band 2!

Florian: Ich danke dir. Wirklich gute Fragen! Und allen Lesern viel Spaß!

 

 

#happyreleaseday  

#AmazingAlice   

#Autorenvorstellung 

#Debütroman

 

 
 

12 Mai 2026

Rezension zu Merleau- Eine Mondbogengeschichte von Joachim Sohn, erschienen in der Edition Outbird


 

 
Als ich in der Ankündigung der @edition_outbird sah, dass es eine weitere Geschichte aus dem Mondbogenuniversum von @joachim_sohn geben würde, war ich sofort angefixt! Dazu kam, dass Pinselmagier @holgermuch das Buch erneut illustrieren würde.
Dieses mal ging es um Kommissar Merleau, der kurz vor der Rente ist. Er hat seinen Teampartner verloren und bekommt die junge Polizistin Veronique zur Seite gestellt, die gerade erst ihre Ausbildung abgeschlossen hat.
Die Geschichte beginnt damit, dass ein kleines Mädchen verschwunden ist, welches von der Mutter vermisst gemeldet wird. Erst glaubt Merleau, dass die Anzeige in der falschen Abteilung gelandet ist, doch Veronique ist sich sicher, dass der Fall von ihnen bearbeitet werden muss.
Während der Ermittlung tauchen plötzlich viele Vögel auf die Veronicque und Merleau mit alten und neuen Zetteln überhäufen.
Diese Geschichte ist dieses Mal düsterer als die erste, allein schon das Thema der Kindesentführung hat mich sehr tief bewegt, denn es weckt natürlich als Mutter tiefe Ängste in mir.
Auch Merleau muss sich, während der Ermittlung, mit seinen Ängsten und Kriegs-Traumata auseinandersetzten. Dieser Teil der Geschichte, pendelt zwischen Euphorie und tiefem Entsetzen, manchmal war ich mir nicht sicher, befinde ich mich gerade in der Gedankenwelt Merleaus oder passiert das gerade wirklich? Das hat für mich das Lesen unheimlich spannend gemacht und mich extrem in die Geschehnisse hineingezogen!
Immer wieder finden wir beim Lesen wunderschöne, mal leichte mal düstere Illustrationen von Holger Much, die sic wunderbar in die Geschichte einfügen. Außerdem gibt es auch wieder ein Daumenkino, was ich sehr liebe!
 

Joachim Sohn hat hier wieder eine spannende, vielschichtige Geschichte, mit neuen aber auch bekannten Charakteren geschrieben. Sie ist wieder sehr gut recherchiert und wurde aus historischen Hintergründen entwickelt. Der Kriminalfall ist spannend, wirkt authentisch, lässt die Lesenden mitfiebern und entführt in tiefe menschliche Abgründe. Es ist absolut keine leichte Kost, da die angeschnittenen Themen sehr berühren und bewegen, aber absolut empfehlenswert für Lesende die gern düster, schaurige, und authentische Bücher lesen. Tatsächlich konnte ich es nicht aus den Händen legen und da ich Zeit hatte, war es an einem Tag durchgelesen.

 

Interview mit Joachim Sohn zu seinem Buch Merleau - eine Mondbogengeschichte


 

 
 

Grüßt euch ihr Lieben, heute habe ich mal wieder Joachim Sohn zu Gast, denn zur Leipziger Buchmesse ist seine 2. Mondbogengeschichte in der Edition Outbird erschienen.

 

Swapnix: Lieber Joachim, es ist schön, dich mal wieder hier zu haben, erzähl mir doch bitte mal, wie es dazu kam, dass es jetzt eine weitere Geschichte aus dem „Mondbogen-Universum“ gibt?

Joachim: Als ich erstmals die Idee zum Raben Jacques Schroeder hatte, der Menschen Botschaften aus der Mondbogenwelt bringt, um ihnen zu helfen, wusste ich, dass es weitere Geschichten geben muss. Ich wusste noch nicht mit wem, aber die „wahre Geschichte“ von dem Mädchen, das lebend begraben wurde, hat mich lange schon erschüttert, so dass mir klar war, wenn der Rabe noch eine Aufgabe hat, dann die, ein Mädchen aus solch einer Situation zu retten.

 

Swapnix: Worum geht es ganz grob dieses Mal?

Joachim: Wir sind wieder in dem kleinen Städtchen Luneville in Lothringen in Frankreich. Diesmal ist es der etwas grantige Kommissar Merleau, dem diese Botschaften gebracht werden sollen. Im Gegensatz zu Irène aus dem ersten Buch kann er damit allerdings nichts anfangen. Es braucht also einen Sidekick in Form seiner forschen Kollegin Véronique, die ihn mit der Nase darauf stoßen muss, dass die Tiere der Mondbogenwelt – diesmal gibt es neben dem Raben noch weitere – den Kommissar auf eine heilende Reise schicken wollen.

 

Swapnix: Merleau ist ein Kommissar, wie kam es, dass die Geschichte eher ein Krimi wurde, auch wenn die Mystik des Mondbogens weiterhin eine wichtige Rolle spielt?

Joachim: Das liegt schlicht an dem Fall, der mich zu der Geschichte bewegt hat. Konkret war es die Entführung von Ursula Herrmann, 1981. Der Fall hat die gesamte Republik damals aufgewühlt. Das Mädchen hat es aus ihrem Grab nicht herausgeschafft. Wenn es eine weitere Mondbogengeschichte gibt (hüstel), kann es sein, dass es dann mit einem Kriminalfall nichts zu tun hat. Es geht in den Mondbogengeschichten eher um geschichtliche Ereignisse unserer Gegenwart oder jüngsten Vergangenheit, in die die Charaktere verwickelt sind. Ungelöste Ereignisse aus ihrem Leben, die sie mit sich herumtragen und für die sie nach einer Erklärung suchen. 

 

Swapnix: Wie hast du für dieses Buch recherchiert? Denn auch hier ist das Buch mit vielen geschichtlichen Hintergründen gespickt. Warum fasziniert dich das Thema so sehr?

Joachim: Es macht mir schlicht Spaß, in der Zeitgeschichte herumzuspazieren. Google und Wikipedia sind da meine Freunde und Helfer. Wie schon im ersten Buch bin ich in die Vergangenheit gereist und habe mir angeschaut, was in der Zeit, in der die Geschichte spielt, passiert ist und wie es passiert ist. Um nichts vorwegzunehmen, nenne ich ein Beispiel aus dem ersten Buch. Dort gibt es den Fall, dass sich ein Luftschiff Anfang des 20. Jahrhunderts von Deutschland über die Vogesen nach Frankreich verirrt hat und notlanden musste. Ein historisches Ereignis also, das ich in meine Geschichte eingebettet habe, denn an diesem Tag sehen sich die junge Irène und der Wachsoldat Frederic zum ersten Mal.

Ich habe mich ja lange gefragt, in welchem Genre ich überhaupt schreibe, denn meine Geschichten gehören weder der klassischen High Fantasy an noch der Science Fiction, obwohl es ja von mir beispielsweise die Zeitagenten gibt und andere Science-Fiction-Bücher oder Fantasy-Romane. Der rote Faden, der meine Geschichten durchzieht, ist jedoch, dass ich unabhängig vom Genre historische Ereignisse mit fantastischen Elementen verbinde. Das nennt man dann wohl Historische Fantasy. Das finde ich am spannendsten. Denn das verleiht den fantastischen Elementen mehr Authentizität, wenn ich sie in wahre geschichtliche Ereignissee einbetten kann. Wer meine Mondbogengeschichten liest, soll das Gefühl bekommen, dass es die Mondbogenwelt tatsächlich gibt. Ich hoffe, das funktioniert 😉

Wichtig ist mir darin zum Beispiel die Darstellung der Tiere. Sie verhalten sich wie Tiere, sie haben nichts Anthropomorphes an sich, lachen nicht oder erzählen Witze, nein, Raben krächzen, kollern und flattern, Eichhörnchen putzen sich hektisch und laufen schreckhaft davon. Es gibt keine Kommunikation außer der, die mit ihrer Aufgabe zu tun hat, die ihnen die Mondbogenwelt auferlegt. Gut, Rabe Jacques scheint ein bisschen schlauer zu sein.

 

Swapnix: War für dich gleich klar, wer dein Cover und die Innenillustrationen gestallten sollte, und falls ja, warum?

 

Joachim: Ja! Absolut. Es konnte niemand anderes machen. Nach dem, was Holger aus Irènes Abenteuer illustratorisch gemacht hat, musste er auch Merleau übernehmen. Obwohl er sich anfänglich nicht vorstellen konnte, ein Cover zu gestalten, auf dem im Gegensatz zu einer eher lieblichen Irène, die voller Tatendrang über die Brücke radelt, diesmal ein grimmig dreinschauender Kommissar vor einem blutroten Hintergrund steht. Da musste ich etwas Überredungsarbeit leisten. Aber wenn man die Geschichte liest, sieht man, dass es eine gute Entscheidung war. Und seine Illustrationen im Buch sind wieder so eindringlich und deep geworden, dass mir ein Schauer über den Rücken läuft, wenn ich sie sehe. Einfach fantastisch. Ich bin unendlich dankbar, dass wir uns für die Zusammenarbeit an den Mondbogenbüchern gefunden haben.

 

Swapnix: Ich mag ja Geschichte und Bilder sehr, zudem habe ich mich auch wieder über das Daumenkino gefreut! Ich kann nicht genug davon bekommen, die Raben fliegen zu lassen!

Abschließend würde ich gern noch von Dir hören, was dich außer der Bücher noch mit dem Verlag und Tristan Rosenkranz verbindet. Er feiert ja dieses Jahr sein 10jähriges Jubiläum. Wie lange begleitest du ihn bereits?

Joachim: Ich bin seit 2022 dabei und ich hätte keinen besseren Verlag finden können, der die Abenteuer des Raben repräsentiert. Und ich bin sehr froh und glücklich, mit so vielen großartigen Autorenkolleginnen und -kollegen verbunden zu sein. Der Verlag ist für mich zu einer kleinen Familie geworden. Neben meinen eher heiteren und lustigen Büchern, die einen Teil von mir ausmachen, findet meine etwas dunklere Seite genau dort seinen Platz.

 

Swapnix: Lieber Joachim, ich danke dir für dieses sehr spannende Interview und wünsche dir sowie deinem Buch viele begeisterte Lesende!

 

 

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#Buchvorstellung     
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(Quelle Foto: Edition Outbird, Schön Fotografie)