04 September 2026

Buchvorstellung: Prinzessin Floradora-Verflixt,verwünscht und voll verflucht von Maja Ilisch, erschienen im Arena Verlag Kids


 



#ᴡᴇʀʙᴜɴɢ
Nach dem ich euch @majailisch so ausführlich vorgestellt habe, möchte ich euch natürlich auch Prinzessin Floradora- verflixt, verwünscht und voll verflucht“ welches heute im @arena_verlag_kids erscheint, vorstellen.
Das Buch wird für LeserInnen ab 10 Jahren empfohlen.
Und darum geht es:
Anderssein ist fabelhaft! Eine Geschichte über Mut, Magie und Anderssein. Gewinner des Vielfalter-Preises für Diversität 2025.
Prinzessin Floradora kann es kaum fassen als Puff! plötzlich die Böse Fee in ihrem Zimmer steht und Floradora verflucht. Puff! wachsen der Prinzessin Widderhörner auf dem Kopf. Eine Prinzessin mit Hörnern?! Das geht gar nicht! Aber Moment mal – eigentlich fühlen sich die Hörner ganz gut an und zum Türen-Einrennen eignen sie sich auch prima! Leider sehen das Floradoras Eltern anders und verfrachten sie kurzerhand ins Dunkelwald-Internat, damit niemand sie so zu Gesicht bekommt. Dort trifft Floradora auf andere Prinzen und Prinzessinnen – alle verflucht und weggesperrt. Wer steckt nur hinter all dem? Während sie ihre Flucht planen, lernen die Kinder nicht nur ihre eigenen Stärken kennen, sondern finden auch echte Freundschaft und Hilfe von unverhoffter Seite. Können sich die Kinder von ihren Flüchen befreien - und wollen sie das überhaupt?! Oder zeigen sie lieber dem ganzen Märchenreich, was in ihnen steckt?
Ein augenzwinkerndes Märchen für Kinder ab 10, das mit Klischees spielt, sie liebevoll auf den Kopf stellt und dabei eine starke Botschaft über Selbstbestimmung und Freundschaft vermittelt. Für Fans des „Neinhorns“ ebenso wie für Leserinnen und Leser von „Krabat“. Und für alle, die schon immer wissen wollten, ob die Böse Fee eigentlich gerne die Böse Fee ist.

#AutorInnenvorstellung
#Buchvorstellung
#Buchrelease
#Vielfalterpreis
(Quelle Foto: Maja Ilisch, bearbeitet mit CanvaPro, Klappentext: Amazon )

Interview mit Maja Ilisch zu ihrem neuesten Buch Prinzessin Floradora

 




Grüßt euch ihr Lieben, heute möchte ich euch Maja Ilisch und ihr neuestes Jugendbuch „Prinzessin Floradora- verflixt, verwünscht und voll verflucht“ vorstellen.

Ich traf Maja in Kassel persönlich, auf der Verleihung des Vielfalter Preises, welcher im Literatur Haus Kassel, verliehen wurde. Sie gewann den Preis mit ihrer Buchidee, welcher eine Veröffentlichung im Arena Kinderbuch Verlag beinhaltete.

Heute darf ich Maja zu ihrem Weg von der Idee zum Buch einige Fragen stellen.

 

Swapnix: Liebe Maja, ich gratuliere dir noch einmal, zu deinem Gewinn, die Idee klang so außergewöhnlich und nun bin ich sehr gespannt auf das Buch.

Doch zunächst stelle dich doch bitte erst einmal vor. Wer bist du, was machst du, wenn du nicht schreibst und schreibst du auch unter Pseudonym?

Maja: Ich heiße Maja Ilisch, bin Anfang fünfzig und lebe in der Gegend von Aachen. Die letzten fünfzehn Jahre über war ich ausschließlich freie Autorin und habe phantastische Literatur für Kinder und Erwachsene veröffentlicht. Weil es aber doch sehr schwer ist, vom Schreiben leben zu wollen, bin ich Anfang dieses Jahres in meinen ursprünglichen Beruf zurückgekehrt und arbeite jetzt als Bibliothekarin in einer kleinen Stadtbücherei, was mir großen Spaß macht, weil die Aufgaben da so vielseitig sind. Seitdem bleibt mir natürlich weniger Zeit zum Schreiben, was erstmal eine große Umstellung für mich war, aber langsam bekomme ich das wieder auf die Reihe. Und inzwischen kann ich sogar wieder meinen Hobbys nachgehen: Ich mache Musik, male mit Aquarellfarben und zocke leidenschaftlich am PC oder im Pen’n’Paper-Rollenspiel.

Ein Pseudonym benutze ich nicht, obwohl ich in so vielen verschiedenen Altersgruppen und Sub-Genres unterwegs bin – das hat sich irgendwie nie ergeben, und auch wenn ich das nicht kategorisch ausschließen will, bin ich doch froh, alle meine Bücher unter einem Dach zu haben.

 

Swapnix: Wie bist du zum Schreiben gekommen und in welchen Genre und Altersgruppen fühlst du dich literarisch zu Hause?

Maja: Ich habe eigentlich schon immer Geschichten erfunden, und als ich dann schreiben gelernt habe, war es die logische Schlussfolgerung, die auch aufzuschreiben. Nicht, dass ich damals irgendeine Geschichte fertigbekommen hätte, aber das hat mich nicht davon abgehalten, ein neues Buch nach dem anderen anzufangen! Erst als Jugendliche habe ich kürzere Geschichten fertiggestellt, und es hat bis zum Ende meines Studiums gedauert, bis ich endlich meinen ersten Roman fertigbekommen habe. Aber geschrieben habe ich eigentlich immer.

Nachdem meine zahlreichen Versuche, Krimis zu schreiben, krachend daran gescheitert sind, dass ich zwar das perfekte Verbrechen konstruieren, aber nicht aufklären konnte, bin ich in meinem anderen Lieblingsgerne, der Fantasyliteratur mit all ihren Facetten, hängengeblieben. Für Erwachsene habe ich Gaslicht-Mysteryromane geschrieben, die für meine Verhältnisse erstaunlich romantisch ausgefallen sind, und eine High Fantasy-Trilogie, der leider weder großer Erfolg noch lange Lebenszeit auf dem Buchmarkt vergönnt waren.

Gerade als da vom Verlag die Nachricht kam, dass die Reihe vergriffen gemeldet wird, kam postwendend von einem tollen Jugendbuchverlag die Zusage für mein erstes Kinderbuch, und seitdem habe ich vor allem Bücher für Menschen ab zehn veröffentlicht. Aber ich habe noch ganz viel in der Schublade, Bücher für ältere Jugendliche, ausgefallene Phantastik für Erwachsene, bis hin zu einem epischen Achtbänder, an dem ich seit über 25 Jahren schreibe und immerhin schon im sechsten Band angekommen bin.

Meine Bücher sind alle ein bisschen besonders, wobei ich auf die Harte Tour lernen musste, dass wenn eine Lektorin beim Manuskriptprüfen sagt: „Das ist so ein besonderes Buch!“, das einem Todesurteil gleichkommt und so viel bedeutet wie „völlig unverkäuflich“. Ich schreibe das trotzdem, weil ich genau diese Geschichten liebe und ich finde, es ist immer auch ein Plätzchen für das Besondere da. Da kann ich Anspruch mit meiner persönlichen Schrägheit kombinieren und mich freuen, wenn die Bücher dann bei Menschen landen, die nach genau dieser anspruchsvollen Schrägheit gesucht haben. Und dass immer noch Verlage Bücher von und mit mir machen wollen, lässt mich hoffen.

 

Swapnix: Worum geht es in Prinzessin Floradora, was ist das Besondere an dieser Geschichte  und wie kamst du auf die Idee zu ihr?

Maja: Ursprünglich, so um 2010 herum, wollte ich meiner Mutter ein Märchen zum Geburtstag schenken, und habe die Geschichte von der gehörnten Prinzessin angefangen. Und ich hatte auch durchaus Spaß daran – ich wollte so viele Märchen wie möglich liebevoll durch den Kakao ziehen und zu etwas ganz Neuem verquirlen. Nur bin ich über die ersten paar Kapitel nicht hinausgekommen, und das Buch ist über zehn Jahre lang liegengeblieben. Erst als „Unten“ erschienen ist, mein erstes Kinderbuch, und ich überlegt habe, was ich als Nachfolger schreiben kann, ist mir wieder mein gehörntes Märchen in den Sinn gekommen. Ich habe es nochmal neu aufgezogen, weil ich in der Zwischenzeit so viel dazugelernt hatte, und dann in einem Rutsch runtergeschrieben.

Es geht in dem Buch um die liebreizende Prinzessin Floradora, der die böse Fee ein Paar Widderhörner angeflucht hat. Eigentlich ganz praktisch, findet Floradora, zum Beispiel, um eine Tür einzurennen – ihre königlichen Eltern sehen das aber ganz anders, befinden, dass niemand mehr die entstellte Tochter zu Gesicht bekommen darf, und schicken sie auf Anraten der guten Fee bis zum Erreichen des heiratsfähigen Alters, wo sie dann mit der Macht der Wahren Liebe erlöst werden kann, ins Dunkelwald-Internat, während eine mechanische Puppe derweil das Winken auf dem Balkon übernehmen soll. Nur ist Floradora da nicht das einzige verfluchte Königskind, im Gegenteil: Tatsächlich ist die ganze Schule voll mit verfluchten Kindern. Und als sie mit Hilfe von unerwarteter Seite aus dem Internat fliehen können, müssen sie sich auch fragen, ob das, was sie bislang über die gute und die böse Fee alles so gehört haben, überhaupt der Wahrheit entspricht …

Für die Szenen in dem kalten, grauen Internat habe ich auf meine eigenen Erfahrungen zurückgegriffen: Ich war 1985 als Kind wegen meiner Neurodermitis in Kur auf Borkum und habe vieles, das in den Studien über die Verschickungskinder ans Tageslicht gekommen ist, am eigenen Leib erleben dürfen. Vor allem, dass mich an meinem zehnten Geburtstag noch nicht mal meine Eltern anrufen durften, hat mich nachhaltig fertiggemacht. Aber in diesem Buch habe konnte ich die bitteren Erlebnisse überspitzt und mit einer Prise Humor aufarbeiten, hinreichend abstrahiert, dass es nicht mehr wehgetan hat, und alles in allem ist das doch ein verflixt witziger Roman geworden, voller Wortwitz, aber eben auch mit Tiefgang.

 

Swapnix: Gibt es eine Botschaft, welche du mit diesem Buch transportieren möchtest? Und war dieser dann auch der Grund, weshalb du die Geschichte für den Vielfalter Preis eingereicht hast?

Maja: Eine Botschaft hat das Buch tatsächlich – mehrere sogar! Die für mich Wichtigste ist, dass nicht jeder vermeintliche Fluch auch gebrochen werden muss. Ich bin mit Kinderbuchklassikern wie „Heidi“ oder „Der geheime Garten“ aufgewachsen, in denen Kinder mit Behinderungen, so sie denn überhaupt vorkamen, im Verlauf der Handlung geheilt werden mussten, Gelähmte das Laufen lernen und so. Dass fand ich damals schon dermaßen verlogen, dass ich schon ganz früh etwas schreiben wollte, in dem jemand mit Behinderung Hürden überwindet, ohne dabei eine wundersame Heilung zu erfahren, und am Schluss trotzdem stärker als vorher dasteht. „Prinzessin Floradora“ ist also nicht die erste Geschichte, in der ich diese Botschaft übermitteln will – aber die erste, die auch einen Verlag gefunden hat.

Das Lustige mit dem Vielfalter Literaturpreis ist, dass ich nicht mal wusste, dass ich teilgenommen habe, bis die Shortlist veröffentlicht wurde. Meine tolle Agentin hat das Buch da eingereicht, ohne mir Bescheid zu geben, um mich im Zweifelsfall positiv zu überraschen, und hätte ich nichts gewonnen, wäre ich nicht enttäuscht worden, weil ich nie davon erfahren hätte. Leider war es nämlich so, dass meine inzwischen langjährige Kinderbuchlektorin nicht so überzeugt war von dem Buch und lieber etwas anderes mit mir machen wollte – das ist dann das philosophische Buch „Die vierte Wand“ geworden, und meine gehörnte Prinzessin landete erst in der Schublade und dann beim Vielfalter.

Dass ich den dann tatsächlich gewonnen habe und dadurch beim Arena Verlag gelandet bin, habe ich erstmal selbst gar nicht fassen können. Der Tag in Kassel hat für mich in der Notaufnahme begonnen, nachdem mein Mann in unserer Unterkunft die Treppe runtergefallen und sich übel den Fuß verletzt hatte, und ich habe den Tag damit verbracht, von einem emotionalen Extrem ins nächste zu schwanken. Erst irgendwann am nächsten Tag habe ich das dann langsam realisieren können. Deswegen habe ich auch auf der Bühne gestanden wie ein aufgescheuchtes Huhn und am ganzen Körper gezittert vor Aufregung – normalerweise bin ich eine souveräne Rampensau, aber normalerweise gewinne ich auch keine Literaturpreise.

 

Swapnix: Dein Buch wurde wunderschön durch Laura Rosedorfer illustriert, wie kann ich mir die Zusammenarbeit vorstellen? Wusstest du vorher welche Szenen du illustriert haben wolltest und wolltest du bestimmte dinge besonders hervorgehoben haben, auf den Bildern?

Maja:   Die Illustrationen hat Laura Rosendorfer im Alleingang gemacht, nachdem sie vom Verlag beauftragt worden ist, und ich könnte nicht glücklicher sein damit, wie sie mein Buch umgesetzt hat. Da sind so viele kleine Details aus meinem Buch umgesetzt worden – ich habe das Cover bekommen und konnte mich nicht sattsehen daran, und dann habe ich händeringend auf meine Korrekturfahnen gewartet, wo ich dann erstmals die Innenillustrationen gesehen habe.

Beim Cover hatte ich einen winzigen Änderungsvorschlag: Da gibt es eine Szene, in der die Kinder in Mäuse verwandelt werden, und ich hatte dann angeregt, dass zwei Mäuse auf dem Cover die Farben tauschen, weil Prinzessin Violola mit dem Rehgeweih Schwarz ist und ich fand, dass dann die dunkelgraue Maus besser zu ihr passt als die hellgraue. Aber das war alles, den Rest hat sie komplett in Eigenregie umgesetzt.

Tatsächlich war auch Laura Rosendorfer letztes Jahr beim Vielfalter dabei – sie war als Illustratorin von „Als Ela das All eroberte“ nominiert in der Bilderbuch-Kategorie. Und wahrscheinlich bin ich ihr auch auf der Preisverleihung begegnet, aber an dem Tag war ich dermaßen durch den Wind, und es waren so viele Leute da, dass ich das nicht mehr so genau sagen kann.

 

Swapnix: Was würdest du dir für dein neues Buch wünschen?

Maja: Als allererstes wünsche ich dem Buch Erfolg. Ich bin niemand, der die gewaltigen Bestseller landet, ich bin froh, wenn ich meinen Vorschuss einspiele, und mit jedem neuen Buch geht das Bibbern los, ob es wohl gut genug ankommt.

Gerade bei diesem Buch, mit dem ich Menschen erreichen und bewegen will, ist mir das nochmal so wichtig. Es geht darum, den Kindern eine Stimme zu geben und auch um das Thema Identität, das mir persönlich sehr wichtig ist. Da habe ich, in einer Nebenrolle, die Prinzessin Valisandra, die transgender ist – ich bin selbst im Trans-Spektrum, und ich wollte eine Figur einbauen, die einfach so, wie sie ist, akzeptiert wird. Und an der Stelle habe ich jetzt tatsächlich Angst, dass sich an dieser Figur die Leute hochziehen werden, gerade weil ich da kein großes Ding draus gemacht habe und Valisandra einfach sie selbst sein lasse – ihr Problem ist nicht ihr Gender, sondern dass ihr die böse Fee ein paar Eselsohren angeflucht hat.

Ich hoffe auch, dass Kinder (oder gerne auch Erwachsene), die selbst von einem vermeintlichen Makel, einer Behinderung oder anderen Einschränkungen betroffen sind, die Geschichte lesen und sich selbst darin wiederfinden – vor allem in der Tatsache, dass sie nicht repariert gehören, sondern so, wie sie sind, Respekt und Anerkennung verdienen.

Was ich insgeheim von diesem Buch erhoffe, ist, dass es sich so gut verkauft, dass ich eine Fortsetzung schreiben und veröffentlichen darf, denn irgendwie denke ich, dass Floradoras Geschichte noch nicht auserzählt ist. Da hatte meine Lektorin ein paar Ideen und Anregungen, die in diesem Buch einfach keinen Platz mehr gefunden haben, aber einen zweiten Blick sicher wert sind. Denn es stimmt, in diesem Band hat Floradora kaum Kontakt zu normalen Leuten, sondern ist von Prinzessinnen und Prinzen umgeben – sie verdient es, auch mal das Leben außerhalb des Hochadels zu erleben. Und es sind noch so viele tolle Märchen übrig, die es nicht ins Buch geschafft haben!

 

Swapnix: Abschließend würde ich dich bitten, ein paar Worte zur aktuellen Lage auf dem Buchmarkt zu sagen. Was sind Kritikpunkte, was läuft deiner Meinung nach Gut und was würdest du dir für die Zukunft wünschen?

Maja:   Ich habe das Gefühl, wir befinden uns da gerade an einem Kipppunkt und sind schon dabei, in die falsche Richtung abzurutschen. Da kommt gerade so viel zusammen – angefangen mit KI-Slop, der insbesondere im Kinderbuch den Markt flutet und, das ist das eigentlich Erschreckende, auch gekauft wird. Ich nutze kaum noch soziale Medien, weil meine Timeline mit entsprechenden Buchanzeigen zugemüllt wird und ich das wirklich nicht mehr sehen mag – lieb- und lebloser Dreck mit austauschbaren Titeln und Covern, für den, neben zahlreichen anderen, auch meine eigenen Bücher piratisiert und ausgeschlachtet worden sind.

Ein weiterer Trend, den ich im Jugendbuch gerade in der Stadtbücherei sehr deutlich sehe, ist, dass sich das, was gelesen wird, zunehmend auf eine Handvoll endlose Reihen konzentriert. Das sind nicht per se schlechte Bücher, da ist gutes wie weniger Gutes dabei, aber wer versucht, eine Geschichte in einem oder zwei Bänden zu erzählen, hat es zunehmend schwerer, dafür einen Markt zu finden. Die Verlage pushen ihre Reihen natürlich entsprechend, sie wären wahrscheinlich blöd wenn nicht, und damit können sie es sich leisten, dann auch Bücher wie meine zu machen – aber wenn selbst in der Bücherei, wo die Kinder keiner Werbung ausgesetzt sind und die volle Auswahl haben, gefühlt neunzig Prozent der Ausleihen auf die immergleichen Reihen entfallen, dann sehe ich doch ein bisschen schwarz für die Zukunft der literarischen Vielfalt auf dem Buchmarkt.

Natürlich, eine Reihe verspricht Sicherheit: Man muss sich nicht auf neue Figuren oder Geschichten einlassen, sondern bekommt genau das, womit man rechnet. Und ich sehe da bei den Kindern ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit in einer Welt, die vor ihren Augen auseinander bricht, und dann kann ich verstehen, warum diese Reihen so erfolgreich sind. Aber persönlich wünsche ich mir auf Seiten der Leser:innen ein bisschen mehr Wagemut, auch mal über den Tellerrand zu blicken und, es kann ja ruhig innerhalb des Lieblingsgenres sein, auch mal was anderes zu lesen. Denn wenn sich wirklich nur noch die Reihentitel verkaufen, werden die Verlage da früher oder später ihre Konsequenzen draus ziehen.

Wenn ich die Wahl habe, entweder gar nichts mehr zu veröffentlichen oder auf Jahre nur noch Floradora-Bände zu schreiben … Ich liebe mein Märchen, ich will gern eine Fortsetzung dazu schreiben oder vielleicht auch zwei, aber ich habe noch so viele andere Geschichten, die ich erzählen will, und nur so-und-so-viel Zeit, das zu tun, gerade weil ich nebenbei auch noch Geld verdienen muss. Insofern ist das eine Entwicklung, die ich mit großer Sorge sehe.

Dass dazu auch noch die Lesefähigkeit der Kinder stetig nachlässt, dass der aktuellen IGLU-Studie zufolge jedes vierte Kind beim Ende der Grundschule nicht sinnentnehmend lesen kann, ist noch so ein besorgniserregender Aspekt. Das ist einer der Punkte, an denen ich gerade in meiner Arbeit als Bibliothekarin arbeite: Leseförderung, Medienkompetenz, Freude an Geschichten zurückbringen … Da wird zurzeit viel versucht, in Schulen und bei den außerschulischen Einrichtungen wie Bibliotheken, aber viele Eltern ziehen da einfach nicht mit, lesen selbst ihren Kindergartenkindern nicht mehr vor, und es fühlt sich ein bisschen an, als würde man gegen Windmühlen rennen.

Also, viele offene Baustellen, viele erschreckende Trends – wir werden sehen, wo uns das hinführt, und wo ich selbst in ein paar Jahren beruflich stehen werde.

 

 

Swapnix: Liebe Maja, ich danke dir sehr herzlich für diesen spannenden Einblick in dein Schreiben und die Entstehung deines neuesten Buches! Möge Floradora und ihre Bande viele Lesende begeistern!

Maja: Ich habe zu danken! Ich folge deinem Blog jetzt seit so vielen Jahren, mit dem Interview geht ein echter Herzenswunsch in Erfüllung. Danke für dein Engagement – per Blog, Social Media, und natürlich auch in der Bücherei!

 

 #AutorInnenvorstellung  

#Buchvorstellung 

#Buchrelease  

#Vielfalterpreis

 

(Quelle Fotos: @sabrinakriwo )


03 September 2026

Willkommen in der Akademie der Jäger - Beitrag zur Blogtour zum Buch Jäger des Dunklen von Tim J. Radde




𝐖𝐢𝐥𝐥𝐤𝐨𝐦𝐦𝐞𝐧 𝐚𝐧 𝐝𝐞𝐫 Akademie 𝐝𝐞𝐫 𝐉ä𝐠𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐬 𝐃𝐮𝐧𝐤𝐥𝐞𝐧
„Hey DORN! Ich bin Kaya, Willkommen an der Akademie der Jäger!! Ich habe die ehrenvolle Aufgabe, den jüngsten Spross der Dorn-Dynastie durch diese Heiligen Hallen zu führen“!
Caspar schaut irritiert: „was meinst du mit Dorn -Dynastie“? Kaya stutzt: na du weißt doch, deine ganze Familie war hier, und sie gehörten immer zur absoluten Elite!

Kaya betritt einen Raum in dem einige Betten stehen: „Beginnen wir mal hier in unserem Schlafsaal, Was guckst du so? Hast du gedacht jemand wie du bekommt hier ein Einzelzimmer? Ach so, wir Mädchen in unserem Schlafsaal irritieren dich? Ja hier haben wir gemischte Räumlichkeiten, ok, die Duschen und Bäder sind nach Geschlechtern getrennt. Aber hier wirst du dir ein Schlafzimmer mit ihnen teilen müssen“! Sie grinst.
Kaya und Caspar gehen einen Flur hinunter: „Hier das ist der Speisesaal, hier verbringen wir unsere Mittagspausen zwischen den Unterrichtseinheiten.
Du bist natürlich immer an unserem Tisch willkommen! Oder willst du dich zu den niederen Jägern setzten?? Sag bloß du bist dir unsicher“??
Caspar runzelt die Stirn: Das will ich noch nicht sofort entscheiden“.

Kaya dreht sich um und geht weiter:“ Hier sind die Aufenthaltsräume, davon haben wir hier einige, hier lernen wir, und verbringen eine chillige Zeit miteinander! Und jeder kann jeden Betreten hier wird nicht nach Zimmern oder gar „Häusern“ unterschieden“.

Kaya nimmt Caspar eine Treppe mit hinauf: „Dies hier sind die Unterrichtsräume, in diesem wird Deutsch, Geschichte und Mathe unterrichtet. Im nächsten Flur dann Geschichte der Jägergemeinschaft, Strukturen der Jägergemeinschaft, Wesenskunde , Sprachen“ . Sie sieht sein Stirnrunzeln:“ Welche willst du wissen? Also: Latein ( Nun stöhn nicht! Das hat seinen Sinn, wirst du schon sehen) Altgriechisch, Hebräisch, die Sprache der Kobolde und eine der alten Dschin-Sprachen! Wir müssen ja ihre Schriften lesen können, die könnten nämlich wichtige Infos für uns enthalten“!

Und schon marschiert Kaya weiter, dieses maal geht es mehrere Treppen abwärts.
„Jetzt erreichen wir endlich die Ebene mit den Trainingsräumen, hier lernen wir mit unterschiedlichen Waffen, aber auch ganz ohne, zu kämpfen, außerdem spezielle Überlebenstechniken.
Sie schauen in einen der Räume hinein und wieder hat Caspar das Gefühl es kann nicht mit rechten Dingen zu gehen, so schnell und wendig bewegen sich die beiden Kämpfenden, als würden sie schweben!

Während die beiden in der Tür stehen bleiben dreht sich Caspar kurz Kaya zu:“ Ich dachte eigentlich, die Jägergemeinschaft wäre schon uralt, warum liegt die Akademie dann mitten in der Großstadt, in einem der Hochhäuser“?
Kaya zuckt die Schultern:“ Tarnen und Täuschen denke ich mal, oder hättest du lieber in einer Zugigen Burg gewohnt? Mit Kaminen statt Heizungen“? Caspar nickt,“ ehrlicherweise hatte ich da eher mit gerechnet, aber andererseits ist das natürlich ein cooler Schachzug! Hier erwartet uns vermutlich niemand“!
Mittlerweile sind die Beiden wieder oben angekommen und gehen an Türen mit Namensschildern vorbei, in einer Nische befinden sich Fächer. Kaya zieht einen Zettel heraus:“ Das ist dein Stundenplan, aber gewöhn dich nicht dran, er ändert sich ständig, damit wir Geistig flexibel bleiben“ und malt dabei Anführungsstriche in die Luft.
Das war mein Beitrag zu Tag 3 der Blogtour zu Jäger des Dunklen- Das verborgene Erbe von @timjradde . Schaut heute Abend unbedingt noch bei @tigribsbuchwelt vorbei, auch sie wird euch etwas über die Akademie der Jäger erzählen!
Und morgen geht es dann bei @juliens_lesefieber und @wortgewitter_seitenwandler weiter!

(Quelle Tamplates: @timjradde , bearbeitet mit CanvaPro)            




 

28 August 2026

Erste Vorlesestunde nach den Sommerferien


 



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    Grüßt euch ihr Lieben! Am Donnerstag war wieder Vorlesestunde in unserer Stadt und Schulbücherei, und ich habe mich sehr auf die Kinder gefreut! Gelesen habe ich dieses Mal "Du nervst schimpft die kleine Maus" und "Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold , der schweben könnte" beides Rezensionsexemplare aus dem @nordsuedverlag. Dann habe ich " Wo ist Bubu " ebenfalls ein Rezensionsexemplar, dieses Mal aus dem @verlagmonikafuchs und zum Abschluss noch " Felgob und die Monster" von @madelainepuljich gelesen. Die Bücher haben den Kindern alle gleichermaßen gefallen und ich selbst bin auch ganz begeistert von den schönen Geschichten und Illustrationen. Zwischenzeitlich waren bis zu 5 Kinder da, davon 4 die eigentlich immer kommen. Ich glaube die Kinder haben sich genauso sehr gefreut mich wieder lesen zu hören, wie ich mich gefreut habe, wieder für sie lesen zu können !

    #vorlesestunde
    #rezensionsexemplare
    #vorlesenkommtvorLesen


26 August 2026

Rezension von "Stille Saiten" von Freddy Sicko


 



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#Rezension #Rezensionsexemplar


Bewertung ⭐⭐⭐⭐⭐

Nach dem ich euch den Autor bereits durch das Interview vorgestellt habe, möchte ich euch natürlich noch erzählen, wie mir Stille Saiten von Freddy Sicko, gefallen hat.

 

Die Atmosphäre des Buches ist sehr ruhig, Martin Weber, der Protagonist, ein Musiker, kommt nach Jahre langer Abwesenheit wieder zurück in sein Heimatdorf im Kraichgau. Er hat nach dem Tod seines Freundes, der nie wirklich aufgeklärt wurde, die Heimat verlassen.

Wir lernen das Dorf und die Umgebung kennen und tauchen dabei tief in die Gedankenwelt und Erinnerungen Martins ein.

Je länger er über die Geschehnisse von damals nachdenkt, desto mehr hat er das Gefühl da sind Unstimmigkeiten, die Ereignisse passen nicht zusammen.

Während er zu recherchieren und in der Vergangenheit zu graben beginnt, wächst das Misstrauen ihm gegen über immer mehr. Anscheinend wollen die Dorfbewohner nicht an den Dingen rühren.

Mich haben die Gedankengänge Martins fasziniert, immer wieder stellt er sich die gleichen Fragen, geht er die gleichen Wege ab und lässt die Geschehnisse vor dem Unfall Revue passieren. Manchmal wirkt es meditativ, monoton. Doch dadurch wurden mir die Ereignisse selbst so vertraut, dass mir ebenfalls die Ungereimtheiten auffielen. Martin zur Seite steht seine Frau, ruhig, nachharkend, Martin den Raum lassend, den er benötigt.

Doch zwischen durch hatte ich das Gefühl, sie sorgt sich um ihren Mann und dessen Besessenheit. Denn diese nimmt immer mehr Raum ein und überschattet und überragt ihre Beziehung und ihr Leben in der alten Heimat.

Dieses Gefühl entstand bei mir durch die vielen kleinen Blicke, Gesten und Beobachtungen, die der Autor die Ehefrau machen lässt. Die Subtilität in Freddy Sickos Art zu Schreiben habe ich sehr genossen.

Das Ende des Buches ist sanft, offen, gibt viel Raum zum Nachdenken und lässt die Lesenden nachdenklich zurück.

Für mich ist Stille Saiten ein sehr gelungenes Debüt und ich würde mich über viel mehr solcher ruhigen Geschichten freuen.


#buchvorstellung
#autorenvorstellung
#stillesaiten
#selfpublishing

Interview mit Freddy Sicko zu seinem Debüt „Stille Saiten“


 





Heute möchte ich euch Freddy Sicko und seinen Regional-Krimi „Stille Saiten“ vorstellen.

Obwohl das Buch nicht unbedingt meinem üblichen Genre entspricht, hat es mir sehr gefallen und Spuren hinterlassen.

 

Swapnix: Hallo Freddy, willkommen auf meinem Blog! Bitte stell dich den LeserInnen einmal vor. Wer bist du, was machst du, wenn du nicht schreibst und gibt es auch Pseudonyme von dir?

Freddy: Hallo Sabrina, vielen Dank für die Einladung!

Ich bin Freddy Sicko, Musiker, Sänger, Gitarrist, Songwriter und seit einiger Zeit auch Autor. Musik begleitet mich eigentlich schon mein ganzes Leben. Ich stehe regelmäßig live auf der Bühne, schreibe und produziere eigene Songs und bin dadurch ständig mit Geschichten, Menschen und Beobachtungen beschäftigt.

Vielleicht war deshalb der Schritt zum Schreiben eines Romans gar nicht so groß, wie ich zunächst dachte. Musik und Schreiben haben für mich viel gemeinsam: In beiden Fällen geht es darum, Atmosphäre zu schaffen, Gefühle auszulösen und eine Geschichte so zu erzählen, dass beim Gegenüber etwas hängen bleibt.

Für verschiedene musikalische Projekte arbeite ich teilweise auch mit Künstlernamen beziehungsweise Pseudonymen. Als Autor von „Stille Saiten“ trete ich aber ganz bewusst unter meinem eigenen Namen Freddy Sicko auf.

 

Swapnix: Seit wann schreibst du und in welchen Genres und für welche Altersgruppen schreibst du?

Freddy: Geschrieben habe ich eigentlich schon lange – zunächst hauptsächlich Songtexte. Einen Roman zu schreiben war aber noch einmal etwas völlig anderes. Aus einzelnen Ideen, Figuren und Szenen entstand irgendwann „Stille Saiten“.

Ich schreibe für erwachsene Leserinnen und Leser. „Stille Saiten“ hat zwar Elemente eines Kriminalromans, für mich ist es aber nicht der klassische Krimi, bei dem ausschließlich die Frage nach Täter und Tat im Mittelpunkt steht.

Mich interessieren genauso die Menschen dahinter, ihre Vergangenheit, ihre Beziehungen, ihre Entscheidungen und das, was lange unausgesprochen geblieben ist.

 

Swapnix: Was hat dich zu deinem Kriminalroman inspiriert, und spielt er in deiner Heimat? Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass du jeden Meter Weg, Straße und Grund, welcher in „Stille Saiten“ vorkommt, kennst wie deine Westentasche.

Freddy: Dieses Gefühl täuscht tatsächlich nicht. Ein großer Teil des Romans spielt in einer Gegend, die ich seit meiner Kindheit sehr gut kenne. Ich bin in Zaisenhausen im Kraichgau aufgewachsen, und viele Wege, Landschaften und Orte sind mir seit Jahrzehnten vertraut.

Genau das wollte ich beim Schreiben nutzen. Mir war wichtig, dass der Kraichgau nicht nur eine austauschbare Kulisse ist, sondern fast selbst zu einer Figur des Romans wird. Die Hügel, Weinberge, kleinen Straßen, Dörfer und vertrauten Wege erzeugen eine ganz bestimmte Stimmung.

Natürlich ist „Stille Saiten“ trotzdem ein Roman. Figuren und Handlung sind erfunden, und auch reale Orte werden erzählerisch verändert oder miteinander verbunden. Aber die Atmosphäre und mein Gefühl für diese Landschaft sind sehr persönlich.

 

Swapnix: Mit welchem deiner Charaktere kannst du dich am ehesten identifizieren und warum? Finden sich auch Spuren deiner Persönlichkeit in den Figuren?

Freddy: Am ehesten wohl mit Martin Weber. Er ist natürlich keine 1:1 übernommene Version von mir, aber in ihm steckt tatsächlich einiges aus meinem eigenen Leben.

Vor allem seine Verbindung zur Musik, bestimmte Erfahrungen, Erinnerungen und auch manche Gedanken über Entscheidungen, verpasste Chancen und die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist, haben persönliche Wurzeln.

Beim Schreiben habe ich allerdings darauf geachtet, dass Martin trotzdem eine eigenständige Romanfigur bleibt. Manche Dinge habe ich verändert, verdichtet oder ganz neu erfunden. Aber gerade bei ihm verschwimmen Realität und Fiktion sicherlich stärker als bei den meisten anderen Figuren.

Überhaupt glaube ich, dass ein Autor immer etwas von sich selbst in seine Figuren hineinlegt – manchmal ganz bewusst, manchmal merkt man es erst später.

 

Swapnix: Welche Figur war für dich am schwersten und welche am einfachsten zu entwickeln? Woran könnte das gelegen haben?

Freddy: Am einfachsten sind erstaunlicherweise oft die Figuren, bei denen ich sehr schnell eine Stimme im Kopf habe. Sobald ich weiß, wie jemand denkt, spricht und auf Situationen reagiert, beginnt eine Figur fast selbstständig zu werden.

Schwieriger sind Figuren, deren Verhalten zunächst vielleicht widersprüchlich erscheint. Gerade dort muss man als Autor sehr genau wissen, was sie erlebt haben und warum sie bestimmte Entscheidungen treffen.

Bei „Stille Saiten“ war mir besonders wichtig, dass es möglichst wenig reine Schwarz-Weiß-Figuren gibt. Menschen tun manchmal falsche Dinge aus nachvollziehbaren Gründen – und umgekehrt können scheinbar richtige Entscheidungen gravierende Folgen haben.

Diese Zwischentöne machen Figuren für mich interessant, aber natürlich auch schwieriger zu schreiben.

 

Swapnix: Kannst du dir vorstellen, weitere Romane mit Lokalkolorit zu schreiben, oder arbeitest du sogar schon daran?

Freddy: Nicht nur vorstellen – ich arbeite bereits daran.

„Stille Saiten“ soll nicht allein bleiben. Die Geschichte und einige ihrer Figuren haben für mich noch längst nicht alles erzählt, und der Kraichgau bietet unglaublich viele Orte, Geschichten und Stimmungen, die sich literarisch nutzen lassen.

Der zweite Roman trägt den Arbeitstitel „Die Ordnung des Schweigens“ und führt die Geschichte weiter. Dabei möchte ich den Charakter der Reihe beibehalten: Spannung und Geheimnisse, aber ebenso Menschen, Beziehungen, Vergangenheit und natürlich wieder viel Atmosphäre aus der Region.

Ich merke beim Schreiben inzwischen, dass daraus eine ganze Reihe entstehen kann. Und darüber freue ich mich selbst wahrscheinlich genauso sehr wie hoffentlich später die Leserinnen und Leser.

 

Swapnix: Lieber Freddy, ich danke dir für den spannenden Einblick in dein Schreiben und die Entstehung von „Stille Saiten“. Möge das Buch viele begeisterte LeserInnen finden!

Freddy: Vielen Dank, liebe Sabrina. Und auch dir noch einmal ganz herzlichen Dank dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, „Stille Saiten“ so aufmerksam zu lesen und dich so intensiv mit der Geschichte zu beschäftigen.

Gerade Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern sind für mich sehr wertvoll – sowohl die Begeisterung als auch die Stellen, an denen Fragen entstehen. Genau davon lebt ein Buch schließlich auch nach seiner Veröffentlichung weiter.

#Autorenvorstellung  

#Buchvorstellung 

#StilleSaiten 

 

(Foto: Frau Steinmann-Plücker, Tamplate mit CanvaPro bearbeitet)


20 Juli 2026

Buchvorstellung Axt & Krone- Die Saxonen-Saga Band 1 von Claudius Crönert


 



#ᴡᴇʀʙᴜɴɢ
#Buchvorstellung

Grüßt euch Ihr Lieben, Ende Julie wird es wieder etwas neues von Claudius Crönert geben! Dieses mal bringt er einen Historischen Roman im Selfpublishing heraus, und es wird um den saxonischen Häuptling Widukind und den Kampf seines Stammes gegen die wesentlich stärkeren benachbarten und christlichen Franken gehen. Ein sehr spannender geschichtlicher Hintergrund, wie ich finde! Tatsächlich wird diese umfangreiche, 3 Bändige Reihe zunächst bei Amazon veröffentlicht werden. Das E-Book könnt ihr sogar bereits zu einem super Preis vorbestellen! Schaut doch einfach mal dort vorbei. Das Taschenbuch wird dann im August zu erwerben sein.

Und darum wird es in Axt & Krone gehen:

Das Land zwischen Weser und Elbe im Jahr 772: Die christlichen Franken bedrängen die dort lebenden Saxonen. Mehr und mehr wird der junge Widukind zum Anführer seines bedrohten Volkes. Doch die saxonischen Stämme sind uneinig, wie sie dem Aggressor begegnen sollen. Kann Widukind jenen Zusammenhalt herstellen, der notwendig ist, um das Überleben und die Freiheit seines Volkes zu sichern? - Der erste Band einer dreiteiligen Serie!

Wie sieht es aus? Mögt ihr Historische Romane, spricht euch dieser Teil der Geschichte an?

#Neuerscheinung
#HistorischerRoman
#DieSaxonenSaga
#AxtundKrone

(Quelle Cover: Claudius Crönert, bearbeitet mit Canva Pro, Pageoverley Werbung: #Bookstagram Magazin)