Der Letzte Flug des Phönix von Markus Heitkamp erschienen im Selbstverlag
Skurril, Schwarzhumorig und sarkastisch. Lesespaß garantiert.
Mit diesem Buch über den vor Langeweile auf seltsame Ideen kommenden Wellensittich Housten schuf Markus Heitkamp eine äußerst skurrile und schwarzhumorige Geschichte in 3 Akten und einigen Zwischenspielen.
Das sehr passende Cover und die Innengestaltung ist von @wanderkraehe .
Housten ist ein gerade zu verzweifelter Wellensittich, der bei einer mehr oder weniger erfolgreichen Autorin lebt, er hat einige Wellensittich Bälger die ihm, genau wie das dazu gehörige Weibchen, unheimlich auf die Nerven gehen. Das lässt ihn ziemlich verbissen, missgelaunt und sexistisch sein.
Sein größtes Problem ist aber die Langeweile unter der er leidet und so beschließt er Maßnahmen zu ergreifen, um dieser zu entkommen.
Außerdem können wir auch die Aktivitäten seiner Besitzerin und die zweier sehr seltsamen und extremistischen Hamster verfolgen.
Dies schildert der Autor mit einer großen Menge an Sarkasmus, schwarzem Humor und Skurrilität. Die Charaktere der Geschichte und die Ereignisse lässt der Autor durch seinen detaillierten Schreibstil unheimlich gut vor meinen Augen und im Kopfkino entstehen und dies führte häufig zu lautem Lachen in der Straßenbahn oder dem Wartezimmer.
In den Zwischenspielen schildert er uns die Content Notes , damit wir als Lesende wissen, ob wir wirklich weiter lesen wollen oder ob wir z. Bsp. einen Akt lieber überspringen wollen. Trotz der manchmal sehr harschen Schreibweise finde ich diese Zwischenspiele sehr gut gelungen und eine wichtige Sache.
Housten hat leider viel Pech in seinem Dasein, welches sich bis zum Ende des Buches hinzieht, und bei mir trotz der Tragik, doch immer wieder zum Lachen oder schadenfrohen Schmunzeln führte.
Nur mit dem Sexismus des Wellensittichs konnte ich manchmal schlecht umgehen, auch wenn mir mittlerweile klar ist, woher dieser rührt.
Wer also schwarzhumorige, sarkastische Geschichten mag, für den ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen