06 Mai 2026

Rezension zu Deep Black Box von Jan Wüst


 

 
In Jan Wüst´s Debüt geht es um die Journalistin Helen die in einer dystopischen Welt plötzlich eine kleine Black Box auf ihrem Schreibtisch stehen hat. Sie stellt fest, dass es anscheinend eine Art Rätselwürfel ist und knackt diesen. Da wird sie von dem Würfel, aufgefordert, wenn sie mehr über ihre Aktuelle Recherche erfahren will, dann soll sie an einem genannten Ort in einen Bus steigen.
Helens Neugier ist geweckt und sie wagt das Experiment. Was sie dann erlebt und erfährt erschüttert und verunsichert sie zugleich. Als sie zurückkehrt, ist sie eine Andere und ein großes Chaos bricht aus. 
 
Das Buch wird in 2 Handlungssträngen erzählt, welche sich immer wieder abwechseln. Während Hellens Strang klar und deutlich vor mir als Lesende liegt, bleibt der Strang von Alma, bis fast zum ende sehr geheimnisvoll. Nach und nach hatte ich so meine Vermutungen, aber was sich gegen Ende hin immer mehr herauskristallisierte hat, hat mich ziemlich atemlos und schockiert zurück gelassen.
Erst im letzten drittel etwa verweben sich die beiden Handlungsstränge immer mehr miteinander und das mit einem relativ großen Knall!
Dabei war der Erzählstiel des Autors immer rasant, dicht und atemberaubend. Daher hatte ich das Buch auch extrem schnell durch, denn ich konnte es auf Grund der hohen Spannung kaum aus den Händen legen.
Am Ende dann musste ich erst mal tief Luft holen und meine Gedanken sortieren. Zu viele erschreckende Möglichkeiten , was Überwachung, Entwicklung von KI und Überschreitung von Grenzen der Persönlichkeitsrechte, hat Jan Wüst aufgezeigt und dabei ein Szenario entwickelt, was wir durchaus mal erleben könnten, wenn die technische und politische Entwicklung so weiter geht.
Ich kann nur sagen, wow was für ein geniales Debüt, Inhaltlich und Stilistisch hat Jan Wüst da geschrieben!
Ich kann allen Menschen, die gern innovative Dystopien lesen dieses Buch ans Herz legen und daher gibt es ★★★★★ Sterne von mir für dieses Buch! 
 
 
 

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