13 Januar 2026

#Rezension zu Sila -Die grönländische Fabel über die Liebe und das Schmelzen des Eises von Lana Hansen, aus dem Inuit Verlag


 

 
 

#Rezension 

 

Titel: Sila -Die grönländische Fabel über die Liebe und das Schmelzen des Eises

Autorin: Lana Hansen

Illustrator: Georg Olsen

Übersetzter: Carsten Wilms

Erschienen im : Inuit Verlag

Format: illustriertes Hardcover

Seiten: 56

Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Genre: Fabel

Sterne: ★★★★★

 

Dieses Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch in keinster Weise meine Einung oder Beurteilung des Buches. 

 

Wunderschön illustrierte Fabel aus Grönland 

Dies ist das erste Buch, welches im, von Laali Lyberth neu gegründeten, Inuit Verlag, erschienen ist.

Sila erzählt von dem Jungen Tulugaq der sich in einen Raben verwandeln kann, auf seinen Reisen dem Geist des Inlandeises begegnet und von ihm die Aufgabe bekommt, der Mutter des Meeres die Haare zu kämmen, damit sie den Klimawandel aufhält.

Die Fabel erzählt aber auch von dem schüchternen Jungen Tulugaq, der immer wieder in Tagträumereien verfällt und der in Asiaq verliebt ist. Leider ist er nicht der einzige Junge, denn auch der rüpelhafte Matisi wirbt um ihre Gunst.

Tulugaq muss, um der Mutter des Meeres die Haare kämmen zu können, den wichtigsten Tieren Grönlands begegnen, um von ihnen Gaben zu erhalten, welche er der Mutter mitbringen muss. Auch hier hat er einen Rivalen, einen jungen Raben, der sich von seinem Vater, dem Schwarmführer übergangen und benachteiligt fühlt, und so kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden.

Die Texter dieser auf 2 ebenen erzählten Fabel, sind Kindgerecht, sie entsprechen der Sprache von Kindern, die, wie Tulugaq, in die 3. Klasse gehen. Die Probleme des Jungen sind für die lesenden Kinder gut nachzuvollziehen, denn auch sie haben mit Rivalität, Mobbing und dem ersten Verliebtsein „zu Kämpfen“. Deshalb hat Linus das Buch unheimlich gut gefallen. Auch wenn das Buch relativ viel Text hat, war es schnell gelesen und wurde wunderbar stimmig durch die Illustrationen Georg Olsen ergänzt. 

Hier können sich die Leseenden aussuchen, ob Tulugaq tatsächlich als Rabe dies alles erlebt hat, oder ob es die Tagträumereien eines schüchternen Jungen wahren, der gerne Großes bewirken möchte, um seiner Freundin zu gefallen und etwas gegen den Klimawandel, der ihn sehr beschäftigt, zu tun.

Ich kann neugierigen Kindern und Erwachsenen dieses schöne Buch nur ans Herz legen, wenn sie gern etwas mehr über die Kultur und Fabeln Grönlands erfahren möchten, so wie wunderschön stimmige Illustrationen genießen wollen.

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen