22 Januar 2026
16 Januar 2026
Rezension zu "Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler- Der goldene Machtkristall", von Bernd Perplies und Christian Humberg Neuauflage aus dem Calderan Verlag
#Rezension zu Die unheimlichen Fälle des Lucius Adler - der goldene Machtkristall
Von @berndperplies und @christian_humberg
Überarbeitete Neuauflage im @calderan.publishing
Ein rasantes Abenteuer im steampunkigen London
Christian Humberg und Bernd Perplies schufen einmal mehr ein spannendes Abenteuer in besonderem Setting.
Der Junge Lucius Adler wird in der Bakerstreet 221b untergebracht denn seine Mutter muss untertauchen.
Er
ist nicht begeistert darüber bei diesem langweiligen Sherlock Holmes zu
sein, der sich nicht um ihn kümmert und ihn nicht vor die Tür lässt.
Wie erleichtert ist er da, dass Sherlocks Bruder Mycroft ihn mit in den
Diogenes Club nimmt. Dort lander er im Rabennest und lernt Sebastian,
Teo und Harald kennen und damit beginnt ein rasantes Abenteuer.
Auch
wenn die Geschichte für mich etwas braucht bist sie so richtig an Fahrt
aufnimmt, mochten Linus und ich das Setting sehr. Auch die 4 sehr
unterschiedlichen Kinder waren uns gleich sehr sympathisch. Jedes hatte
seine spezielle Besonderheit, und ergänzten sich somit ganz wunderbar.
Die Gestaltung des Buches ist wunderschön, angefangen von Umschlag und Vorsatz bis hin zu den Innenillustrationen. Die Bilder dafür stammen von Lukas Siegmon.
Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Abenteuer der Rabennest-Bande!
#rezension
#jugendfantasy
#steampunk
#LuciusAdler
13 Januar 2026
#Rezension zu Sila -Die grönländische Fabel über die Liebe und das Schmelzen des Eises von Lana Hansen, aus dem Inuit Verlag
#Rezension
Titel: Sila -Die grönländische Fabel über die Liebe und das Schmelzen des Eises
Autorin: Lana Hansen
Illustrator: Georg Olsen
Übersetzter: Carsten Wilms
Erschienen im : Inuit Verlag
Format: illustriertes Hardcover
Seiten: 56
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Genre: Fabel
Sterne: ★★★★★
Dieses Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch in keinster Weise meine Einung oder Beurteilung des Buches.
Wunderschön illustrierte Fabel aus Grönland
Dies ist das erste Buch, welches im, von Laali Lyberth neu gegründeten, Inuit Verlag, erschienen ist.
Sila erzählt von dem Jungen Tulugaq der sich in einen Raben verwandeln kann, auf seinen Reisen dem Geist des Inlandeises begegnet und von ihm die Aufgabe bekommt, der Mutter des Meeres die Haare zu kämmen, damit sie den Klimawandel aufhält.
Die Fabel erzählt aber auch von dem schüchternen Jungen Tulugaq, der immer wieder in Tagträumereien verfällt und der in Asiaq verliebt ist. Leider ist er nicht der einzige Junge, denn auch der rüpelhafte Matisi wirbt um ihre Gunst.
Tulugaq muss, um der Mutter des Meeres die Haare kämmen zu können, den wichtigsten Tieren Grönlands begegnen, um von ihnen Gaben zu erhalten, welche er der Mutter mitbringen muss. Auch hier hat er einen Rivalen, einen jungen Raben, der sich von seinem Vater, dem Schwarmführer übergangen und benachteiligt fühlt, und so kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden.
Die Texter dieser auf 2 ebenen erzählten Fabel, sind Kindgerecht, sie entsprechen der Sprache von Kindern, die, wie Tulugaq, in die 3. Klasse gehen. Die Probleme des Jungen sind für die lesenden Kinder gut nachzuvollziehen, denn auch sie haben mit Rivalität, Mobbing und dem ersten Verliebtsein „zu Kämpfen“. Deshalb hat Linus das Buch unheimlich gut gefallen. Auch wenn das Buch relativ viel Text hat, war es schnell gelesen und wurde wunderbar stimmig durch die Illustrationen Georg Olsen ergänzt.
Hier können sich die Leseenden aussuchen, ob Tulugaq tatsächlich als Rabe dies alles erlebt hat, oder ob es die Tagträumereien eines schüchternen Jungen wahren, der gerne Großes bewirken möchte, um seiner Freundin zu gefallen und etwas gegen den Klimawandel, der ihn sehr beschäftigt, zu tun.
Ich kann neugierigen Kindern und Erwachsenen dieses schöne Buch nur ans Herz legen, wenn sie gern etwas mehr über die Kultur und Fabeln Grönlands erfahren möchten, so wie wunderschön stimmige Illustrationen genießen wollen.
12 Januar 2026
#Rezension zu The Deniables- Gestohlene Vergangenheit von Stefan Cernohuby erschinen im Leseratten Verlag
#Rezension
Titel: The Deniables- Gestohlene Vergangenheit
Autor: Stefan Cernohuby
Erschienen im: @Leserattenverlag
Formate: Taschenbuch und E-Book
Seiten: Taschenbuch 312
Genre: Funtastik, Sci-Fi
Sterne: ★★★★★
Dieses Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise durch den Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst jedoch in keinster Weise meine Einung oder Beurteilung des Buches.
Humorvoller Sci-Fi- Roman mit vielen Musik und Filmanspielungen der 80ger Jahre
Dieser Roman entstand aus einer Kurzgeschichte, weil sich herausstellte, dass die Geschichte von Terminus dem Cyborg noch nicht zu Ende erzählt war.
Deshalb finden Lesende diese Kurzgeschichte für das bessere Verständnis, diese noch einmal zu Beginn des Buches. Schon da saß ich lachend in der Bahn, ob der vielen Anspielungen an einen bestimmten Film welcher diverse Teile hatte und dessen Hauptcharakter ein Österreichischer Schauspieler war, welcher mittlerweile in Amerika eine politische Kariere hingelegt hat.
Ich hab nicht gewusst, dass Mensch Charaktere auf solch haarsträubende Weise Sterben und wieder auferstehen lassen können. 😄
Diese Geschichte dreht sich um 2 Erzrivalen die es einfach nicht schaffen, sich gegenseitig umzubringen und was eigentlich passiert, wenn plötzlich kein Erzrivale mehr da ist.
Außerdem stellt Terminus fest, dass er sich gar nicht an sein Leben vor dem Ableben seiner Gefährten erinnern kann. Er macht sich auf zu Bill Doors ( auf wen könnte das wohl eine Anspielung sein? 😉 ) um sich auf die Suche seiner Vergangenheit zu machen. Eines ist für ihn aber Gewiss: es ist sein Erzfeind mit den vielen Namen, der sie ihm gestohlen haben muss.
Seine Wiederauferstandenen ( oh sorry, sich ausgegrabenen) Gefährten sind sich einig, Terminus kommt ohne sein Team nicht zurecht und so startet eine aberwitzige Reise in die Vergangenheit!
Der Autor Stefan Cernohuby lässt seine Charaktere durch ihre vielen skurrilen Eigenschaften einzigartig sein, allein schon ihre (Un)Todesarten sind so seltsam wie urkomisch, dass die Verschiedenen Wesen und Personen allein dadurch schon im Gedächtnis bleiben. Dabei wirft er mit Anspielungen aus Film und Musik der 80iger um sich, dass ich mich doch sehr, sehr alt gefühlt habe! Doch gerade diese Anspielungen, die verbalen Ausrutscher des Terminus, der eigentlich steirisch spricht, wenn er sich nicht bemüht oder sein Universalübersetzter defekt ist, haben für mich das Buch so extrem amüsant gemacht, dass ich es in Rekordzeit ausgelesen hatte.
Aber es gab auch einige ernste Töne, welche unterschwellig mitschwangen, denn was bedeutet eigentlich Freundschaft, was macht sie aus? Das Team um Terminus herum, sei es Lebendig, untot, nur fast tot oder KI, kommt nach und nach, jeder auf seine eigene Weise der Antwort auf dies Fragen, näher.
Ich habe das Lesen unheimlich genossen, hatte eine Menge Spaß beim Lesen und kann es nur jedem Lesenden der gern Schi-Fi liest, welche sich nicht zu ernst nimmt, wärmstens empfehlen!
#Rezensionsexemplar
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